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Autor Thema: Orgonit mit EM-Keramik?  (Gelesen 3313 mal)
Aquamarin
Gast
« am: Oktober 22, 2004, 12:56:05 »

Wäre es nicht einmal einen Versuch wert, mal ein Löffelchen EM-Keramik-Pulver ins Orgonit zu geben? ( EM steht für effektive Mikroorganismen ) Das könnte im besten Falle eine Menge Vorteile bringen.  Es würde nicht mehr so stinken, möglicherweise würde es auch die Haltbarkeit verbessern, die Metalle würden nicht mehr oxydieren. Und da, wo man es vergräbt, würde auch noch das Bodenleben sehr verbessert. Im schlimmsten Falle allerdings fressen die EMs auch gleich das Harz mit auf. Aber ich glaube das eigentlich nicht, denn Kunststoff z.B. fressen sie anscheinend nicht, sie verhindern nur, daß es oxydiert und altert. Außerdem hat diese Keramik auch ohne Orgonit schon sehr lebensfreundliche Schwingungen. Es könnte ein wirklicher Fortschritt sein, diese beiden Techniken zusammenzubringen. Man müßte es einfach einmal ausprobieren.
Es gibt einige Bücher über EM, wie zB "Eine Revolution zur Rettung der Erde" von Teruo Higa, oder "EM, fantastische Erfolge mit Effektiven Mikroorganismen" von Franz-Peter Mau.

LG
Aquamarin
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Rutenhans
Ritter der Orgon-Nuss
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« Antworten #1 am: Oktober 22, 2004, 01:09:47 »

Hallo Aquamarin,
Deinen Denkanstoß werde ich aufnehmen und im nächsten HHG zunächst mit EM-Keramik-Pipes realisieren.
Gruß
Rutenhans
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Paraguay
Gast
« Antworten #2 am: Oktober 22, 2004, 02:22:27 »

@Aquamarin
Ob die Mikroorganismen sich im Orgonit wohlfühlen wissen wir ja noch nicht, aber dein Hinweis auf die EM ist auf jeden Fall wertvoll. Habe mir soeben das Buch bestellt, und denke schon an eine massenweise Vermehrung dieser kleinen Nützlinge.  Grinsend Gracias Amigo.



Eine Revolution zur Rettung der Erde
von Teruno Higa

Amazon-Preis: EUR 19,90


Kundenrezension:

Higa lässt den Leser tief in die technische Nutzung von Effektiven Mikroorganismen eintauchen. Er beschreibt verständlich, warum gesunde Mikrobenbiotope in der Lage sind, Agarachemie zu ersetzen und chemische Lasten in der Natur zu knacken. Viele Beispiele aus Japan und über 100 Ländern dieser Erde zeigen dass die Effektiven Mikroorganismen zuverlässig funktionieren.

Man glaubt sich in das Wunderland versetzt, so unglaublich klingen die Beispiele, wie Müllberge und Mülldeponien mit EM gemanagt, kaum mehr die Umwelt belasten. Die Landwirtschaft wird mit diesem Mikrobenbiotop in die Lager versetzt, degenerierte Böden in kurzer Zeit (2 - 5 Jahre) wieder zu beleben. Dann verdauen die Böden auch viel organische Substanz und schöpfen daraus die Kraft für gesunde Pflanzen. Gesunde Pflanzen ermöglichen Gesundheit für Tier und Mensch.

Die Mikroben wirken stark antioxidativ. Diese Eigenschaft wir auch schon technisch verwendet. So zum Beispiel erfährt der Leser, dass Müllverbrennungen ohne Dioxinauscheidungen betrieben werden können. Das ganze funktioniert zu minimalen Kosten, weil die Mikroben überall auf der Welt total billig vermehrt werden können.

Seine Betrachtungen über die Agrarpolitik in den Industrienationen und die Auswirkungen für Entwicklungsländer sind zum Teil langatmig, aber absolut für den kritischen Leser nachvollziehbar.

Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Wenn nur 5% von dem stimmen, was Higa sagt, sind die EM tatsächlich eine Revolution. Die Sache ist spannend, das Buch absolut lesenswert.
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Rhöni
Gast
« Antworten #3 am: Oktober 22, 2004, 02:30:20 »

Hallo,
ich kenne das und auch alle anderen Bücher über EM und wende seit ca 2 Jahren EM in meinem Garten und im Haushalt an, mit sehr gutem Erfolg. Ebenfalls wenden wir auch EM 1 im Körper an. Die Mikroorganismen beeinflussen die Darmflora sehr positiv. So haben wir bei meinem Enkelchen, 2 Jahre alt, die Neurodermitis im Griff.
Gruß an alle Rhöni
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Aquamarin
Gast
« Antworten #4 am: Oktober 23, 2004, 10:33:00 »

Paraguay,
ich glaube nicht, daß es eine EM-Mafia ist hier in Deutschland. Es heißt, daß sie es in reicheren Ländern teurer verkaufen, um es in den armen Ländern billiger abgeben zu können. Wenn das wirklich stimmt (und irgendwie glaube ich es), dann ist das doch voll in Ordnung, oder? Es gibt so vieles, was tatsächlich sehr übel ist, daß wir wirklich Gefahr laufen könnten, paranoid zu werden.

LG Aquamarin
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Egoli.buster
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« Antworten #5 am: Oktober 23, 2004, 12:47:22 »

EM ist super! Und natuerlich vollkommen kompatibel mit Orgonit. Alles was die Lebenskraefte starkt wirkt positiv zusammen.
G.
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Stellt Euch vor es ist die Neue Weltordnung - Und keiner macht mit
http://www.orgoniseafrica.de
Rhöni
Gast
« Antworten #6 am: Oktober 24, 2004, 11:36:46 »

Hallo,
ich glaube ich muss hier mal etwas klarstellen. Das auf Deinem Bild abgebildete EM ist mit 100 % Sicherheit kein Original EM1. Das Zeichen EM ist nämlich geschützt. Nur wo die 6 Kreise (im Bogen über dem Mittelkreis) und in der Mitte 1 Kreis mit der Aufschrift EM ist, ist das Original nach Prof. Higa. Es gibt nämlich auch Trittbrettfahrer (Deine Worte ,,Mafia'' ??) die Ähnliches aus Kräuterauszügen herstellen.
Über deren Wirkungsweise kann ich mir kein Urteil erlauben. EM1 ist die Ursubstanz, EMA = 3% EM1+3%Zuckerrhormelasse und 96% Wasser bei 28 -35  Grad  C ohne
Sauerstoffzufuhr fermentieren. Das heißt, Effektiefe Mikroorganismen Aktiviert =EMA
Beispiel: 300 ml EM1+300ml Melasse+ 9,4 L Wasser = 10 L EMA
Mann kann dann noch 1% gutes Salz bei der Herstellung zugeben. Kein giftiges Jodsalz!!
EMA Lösung kann man aber nicht weiter zur Vermehrung nehmen (klappt nicht nur EM1).
Diese EMA Lösung, wie auch EM1 werden dann 1 zu 100 bis 1 zu 500 mit Wasser verdünnt. So werden aus 1 nem Liter EMA (ca. . 90 Cent Herstellungskosten) ca. 100-500 L Lösung (je nach Anwendung) für Feld und Garten. Wo ist das noch teuer??? Für den Nutzen den ich dann auch noch habe. So was kann man nicht im ALDI verschleudern! (ALDI Brüder gehören zu den 3 reichsten Menschen dieser Erde. 26,5 Milliarden Vermögen. Woher wohl?? Aggressive Ausbeutung der Angestellten und Produzenten. Dem Kunden macht’s ja Spaß –billig, billig, billig. Ich bin Handwerker ich weiß wovon ich rede. Pleiten über Pleiten.
Alles nachzulesen unter, http://www.em-effektive-mikroorganismen.de/
Zu dem Himalajasalz habe ich noch folgendes  zu sagen. Man sollte sich seinen Salz Hersteller / Lieferanten sehr genau anschauen. Lt. Peter Ferreira sind bis zu 80% aus polnischen oder anderen Bergwerken(Trittbrettfahrer). Bis zu einer Behauptung eines Lieferanten, dass sein  Salz aus einer Nebenmiene stamme wo das echte Hunza Salz abgebaut wird. Diese Nebenmiene existiert gar nicht. Diese Salze sind aber immer noch besser als unser  ach so gutes Jodsalz. Echtes Himalajasalz  (Hunza Salz) wird von der Firma Lichtkraft vertrieben.( Lt. Ferreira)
Unter andern zu beziehen bei Landkaufhaus Meyer (www.kristallsalz.de) Preis ca. 23-24 € per kg
Rhöni
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immerjetzt
Gast
« Antworten #7 am: Oktober 24, 2004, 12:08:29 »

danke rhöni , ich muss das auch mal ausprobieren mit den EM haben einen grossen garten mit viel gemüse und einen schilfklärteich , da gibts genug möglichkeiten , aber in einer sache möcht ich korregieren , aldi zu den drei reichsten , die wirklich reichen möchten nicht bekannt sein in der öffentlichkeit , denen ist recht wenn wir auf bill gates aldi und co schauen , dann können die im hintergrund die fäden ziehen , keiner kann in einem leben soviel verdienen wie zb rothschilds , habsburger , bushclan rockefeller und wer noch alles in vilen generationen durch kriege waffenhandel drogen und ganz besonders durch den zins , diese sippen leben ausserhalb der öffentlichkeit und der gesetzte , die ganze erde gehört ihnen eigemntlich schon mehrfach, und sie ziehen im hintergrund die fäden , provozieren und inszenieren terror hass und streit , wirtschaftskriesen und ideologien nach belieben , denen ist ganz egal wer gewinnt oder verliert , hauptsache das geschäft stimmt , alles liebe von markus
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Aquamarin
Gast
« Antworten #8 am: Oktober 24, 2004, 03:51:09 »

Paraguay, einen Bakterienstamm über unzählige Vermehrungszyklen rein zu erhalten, ist wirklich nicht einfach und erfordert normalerweise Laborbedingungen, das kann ich Dir aus langjähriger Erfahrung versichern. Bei 80 verschiedenen Mikroorganismen dürfte es vermutlich auf die Dauer noch schwieriger sein. Dazu kommt, daß ja auch das Verhältnis aller 80 zueinander ungefähr erhalten bleiben sollte, aber da die Vermehrungsrate nicht bei allen gleich sein dürfte, muß es zwangsläufig mit der Zeit zu Verschiebungen kommen.
Nach einigen Jahren, wenn durch wiederholte Zugabe die EMs im Boden überwiegen, sollte sich dann (hoffentlich) ein dauerhaftes Gleichgewicht ohne ständiges Nachhelfen entwickeln, weil die Kerlchen jetzt nicht mehr alle zusammen in eine Flasche gesperrt sind, sondern jedes sich seinen Platz suchen kann.

LG Aquamarin
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Paraguay
Gast
« Antworten #9 am: November 02, 2004, 12:02:40 »

einen Bakterienstamm über unzählige Vermehrungszyklen rein zu erhalten, ist wirklich nicht einfach und erfordert normalerweise Laborbedingungen, das kann ich Dir aus langjähriger Erfahrung versichern. Bei 80 verschiedenen Mikroorganismen dürfte es vermutlich auf die Dauer noch schwieriger sein. Dazu kommt, daß ja auch das Verhältnis aller 80 zueinander ungefähr erhalten bleiben sollte, aber da die Vermehrungsrate nicht bei allen gleich sein dürfte, muß es zwangsläufig mit der Zeit zu Verschiebungen kommen.

Diese Bedenken habe ich auch. Aus verschiedenen Gründen hege ich trotzdem die Hoffnung, dass es gelingen könnte, das EM 1 nicht nur einmal auf die 33 fache Menge EM A zu vermehren, sondern wenigstens 2 weitere Male auf etwa das 35.000 fache. Das würde schon ausreichen, um den Preis für das ursprüngliche, gekaufte EM 1 nebensächlich werden zu lassen.

(Alleine schon die Bezeichnung EM A für aktiviertes Em 1 empfinde ich als irreführend. Richtigerweise sollte es EM 2 heissen. Denn wenn die Mikroben in EM 1 inaktiv sind, dann doch nur aus Mangel an Nahrung.)
 
1.) Die Tatsache, dass es schon eine Privatperson gibt, die erfolgreich EM herstellt und verkauft. Hier ein kleiner Auszug aus dem freien Forum über uns
zur Verfügung gestellt von:

„Einer von denen, die ein glückliches Händchen mit der Zucht von EM hatten und haben, ist Herr Werner Hengstenberg, der unseren Lesern bereits durch seine treibstoffsparenden Zusätze zu Treibstoff, Motorenöl und Getriebeöl bekannt ist. Er vertreibt die EM unter der Bezeichnung Urkeime. Er ist unter den uns bekannten Vertriebsfirmen für EM(Urkeime) der preiswerteste Anbieter, und verschiedene Anwender aus unserer Leserfamilie berichten uns, daß die von ihm bezogenen Urkeime sowohl hinsichtlich der persönlichen Gesundheit, als auch hinsichtlich des Einsatzes im Garten viel bessere Wirkungen zeigen als die, welche sie von den von uns vor 3 Jahren genannten Firmen bezogen. Selbst solche, die wegen des Arbeitsaufwandes und zu geringem Erfolg bereits aufgegeben hatten, haben wieder Mut gefasst. 1 Ltr. fertige Urkeime kosten bei Hengstenberg 14,oo Euro + Fracht. Hengstenberg bestreitet allerdings die Ideen von Prof. Higa weiter entwickelt zu haben. Er sei seinen eigenen Weg gegangen und seinen eigenen Eingebungen gefolgt, sagt er uns. Insbesondere habe sein Nährboden eine andere Zusammensetzung, die er aber nicht verraten will. Auch Prof. Higa’s Erfolge bei der Entdeckung der segensreichen Wirkung von EM beruhen letztlich nicht auf Forschung, sondern waren das Ergebnis eines Zufalls.“
http://www.geistig-frei.com/forum/index.php?topic=874.msg7881#msg7881

Also der Hengstenberg hat garantiert kein Labor, in dem er 80 verschiedene Mikroben einzeln züchtet, um sie dann im richtigen Mischungsverhältnis zusammenzukippen.  Smiley

2.) Die besondere Wirksamkeit von EM soll darin bestehen, dass die einzelnen Mikroben sich gegenseitig in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung fördern. Dies geschieht dadurch, dass die Stoffwechselprodukte der einen die Nahrung der anderen Spezies  sind, was wiederum ein besseres Umfeld für erstere schafft., usw. usf.
Das könnte aber auch bedeuten, dass es sich hierbei um einen sich selbst justierenden Regelkreis handelt. Also keine Art kann sich auf Kosten der anderen übermäßig vermehren.
Irgendwann ist jedenfalls die optimale Zusammensetzung des Mikrobencocktails erreicht, stabil und immer wieder reproduzierbar.
Weil es sich aber bei allen einzelnen Mikroben um nützliche, total unschädliche Viehchelchen handelt, können sie auch überall unbedenklich eingesetzt werden, selbst wenn die genaue prozentuale Zusammensetzung nicht mehr die von EM A ist.

3.) Das amerikanische Em 1 soll laut Hersteller mit einem Teil Melasse und 20 Teilen Wasser fermentiert werden.
In Kolumbien wurden aber schon erfolgreiche Fermentierungen mit 5 Teilen Melasse und 100 Teilen Wasser durchgeführt. Also gleich bei der ersten Vermehrung hat man mit einem Liter EM 1 direkt 106 Liter EM A  erhalten. Das 5-fache der Herstellungsanweisung.
In diese Richtung werden denn auch meine ersten Versuche gehen.

Eine andere Empfehlung des Herstellers von EM 1 besagt, dass dieses EM 1 kühl aufbewahrt werden soll; jedoch nicht im Kühlschrank.
Warum eigentlich nicht? Alle Lebensprozesse verlangsamen sich doch bei niedrigen Temperaturen. Könnte die Haltbarkeit von EM durch bessere Kühlung nicht verlängert werden? Während ich dies schreibe habe ich übrigens 32° Celsius Raumtemperatur – paraguayischer Normalzustand.
Großteils dieselben Mikroben sind auch in probiotischen Tabletten zur Gesundheitsvorsorge enthalten, gefriergetrocknet und jahrelang haltbar. Erst nach der Einnahme vermehren sie sich im Darmtrakt weiter und unterdrücken durch ihre Ausscheidungen andere, für den Menschen schädliche Fäulniskeime.
(Man denke dabei zum Beispiel nur an Trockenhefe.)
Es besteht noch Forschungsbedarf.


Hier ein paar Bilder zur EM Vermehrung in Kolumbien.

 

 

Sieht aus wie in einer kleinen Bier-Brauerei.  Grinsend


 [/b]

(Diese Abhandlung ist in der "Technik-Ecke" etwas fehl am Platze, und gehört eigentlich in die "Alles Andere" Rubrik verschoben.)
« Letzte Änderung: November 02, 2004, 02:59:30 von Paraguay » Gespeichert
Paraguay
Gast
« Antworten #10 am: November 28, 2004, 02:48:55 »

Habe das Buch: "Eine Revolution zur Rettung der Erde"
von Teruo Higa eingescannt und bin am Korrekturlesen.

Bei Interesse an diesem ebook bitte kurze oder leere email an san@xmail.net
oder PN hier im Forum.

Kann aber noch leicht eine gute Woche dauern, bis es fertig ist. Grinsend
Grösse etwa 3 MB.

(EM funktioniert ganz phantastisch! Habe momentan 150 Liter EMa am fermentieren.)
Dank nochmals an Aquamarin für den heissen Tipp!

LG
Paraguay

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Aquamarin
Gast
« Antworten #11 am: November 28, 2004, 07:36:16 »

Hey, Paraguay, das interessiert mich aber auch: was genau machst Du mit den EMs und wie sind die Ergebnisse? Hier bei uns ist jetzt Winter, und da kann man nicht viele Versuche machen.

LG Aquamarin
Gespeichert
Paraguay
Gast
« Antworten #12 am: November 29, 2004, 12:04:36 »

Hallo Aquamarin

Deutschland kommt im jährlichen Durchschnitt ja nur auf etwa 8° C.
Während Paraguay durchschnittlich 22° C warm ist.
Das entspricht meiner Vorstellung einer gemäßigten Klimazone.  Grinsend

Trotzdem habe ich mir einen Brutschrank zugelegt.
Das ist einfach eine uralte Gefriertruhe ohne Kompressor, in der ein elektrischer Heizlüfter mit Thermostat für die konstante Temperatur von 35° C sorgt. (Wegen der guten Isolierung braucht der nur ganz selten nachzuheizen.)
Gebrauchte Gefriertruhen und Kühlschränke gibts in Deutschland häufig gratis gegen Abholung.  

Als Anfänger braucht man natürlich ein sicheres Grund-Rezept.
Aber leider wird dann oft behauptet, dass man sich unbedingt daran zu halten habe, weil es sonst nicht funktionieren würde.
Das stimmt - zum Glück - überhaupt nicht.

Ausgehend von den bewährten Rezepten zur Herstellung von EMa, ging es mir um die Optimierung derselben in Richtung auf Effizienz und Masse.
Also um die maximale Quantität von EM die mit einer begrenzten Aufwendung von Zeit und Geld vermehrt, und dann an der erfolgversprechendsten Stelle in die Umwelt entlassen werden kann.

Mit dieser Zielsetzung habe ich folgenden einfachen Versuch durchgeführt, um EMa herzustellen, und herauszufinden, wie weit ich das Originalrezept abwandeln kann:
In 2-Liter Plastikflaschen jeweils eine 3%ige Melasse-Wasserlösung gefüllt.
Und dann in die erste Flasche 64 cc EM1. Das entspricht in etwa dem Originalrezept.
In die zweite Flasche nur 32 cc EM1, also die Hälfte.
In die dritte Flasche auch davon wieder nur die Hälfte, also 16 cc EM1.
Und dann so weiter: 8, 4, 2, und in die letzte Flasche nur noch 1cc EM1.
Dann alle 7 Flaschen in einen Brutschrank bei 35° Celsius gestellt.

Nun hatte ich erwartet, dass sich das Originalrezept in der ersten Flasche am besten entwickelt, die zweite Flasche vielleicht noch gerade so über die Runden kommt, und dass sich in den anderen bestenfalls noch Alkohol bildet.
Diese Erwartung wurde total enttäuscht. Zunge
In allen sieben Flaschen hat sich brauchbares EMa entwickelt! Grinsend
Die Gärung in der 16 cc Flasche war am lebhaftesten.

Um die Qualität der verschiedenen EMa vergleichen zu können , habe ich dann frischen Rasenschnitt in luftdichten Plastiktüten mit je 1%igem EMa – Wasser durchfeuchtet.
Und wieder: Kein feststellbarer Unterschied. Das 1cc-EMa hat genauso gut und schnell siliert wie das 64 cc –EMa.. (Inzwischen ist alles im Garten vergraben – in einem Monat seh ich mal nach.)  

Fazit: Das Originalrezept ist für Umweltanwendungen total verschwenderisch überdosiert.

Es wird ja auch immer wieder gerne erzählt, dass sich EMa nicht mehr erfolgreich weitervermehren läßt.
Das stimmt so auch nicht.
Zwar verschiebt sich die prozentuale Zusammensetzung der Mikrobenmischung, aber nicht sehr wesentlich.

EM1 wurde entwickelt, um nach einfacher Vermehrung als Bodenhilfsmittel eingesetzt zu werden.
Weil sich die einzelnen Mikrobenstämme aber naturgemäß unterschiedlich schnell vermehren, ist EM1 so zusammengestellt, dass die optimale Zusammensetzung erst beim EMa erreicht wird. Jede weitere Vermehrung entfernt sich auf der anderen Seite wieder von diesem Optimum, dass bei EMa erreicht wurde.

Für viele Anwendungen kann aber ebensogut EM1 wie auch EMa verwendet werden. So groß sind die Unterschiede also nicht.  Zwinkernd

Ich stelle also lieber preiswert grosse Mengen EM her und verteile sie dann grosszügig auf dem ganzen Grundstück, im Haus, im Fischteich usw.  (Auch an Nachbar, Bekannte oder andere Interessierte.)

Du kennst ja die nahezu unbegrenzten Anwendungsmöglichkeiten.  Lächelnd
Im Vergleich zu der eher magischen Wirkungsweise von Orgonit, ist EM total handfest und konkret, aber nicht weniger geheimnisvoll.  Augen rollen

Später mehr; muss das ebook weiter beackern. Zwinkernd

LG
Paraguay
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Duion
Gast
« Antworten #13 am: November 29, 2004, 12:14:51 »

und was machen/verändern jetzt konkret die EM im garten?
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Paraguay
Gast
« Antworten #14 am: November 29, 2004, 01:36:22 »

Gute Frage Duion.

Die machen dort den Kunstdünger überflüssig.
Ebenso die anderen chemischen Hilfsmittel (Um nicht zu sagen Gifte)
Weil die Pflanzen widerstandsfähiger sind.

Ausserdem lockern sie den Boden und erhöhen seine Wasserspeicherfähigkeit.
Dadurch braucht man weniger zu giessen und hat keine Bodenerosion.
Umgraben wird unnötig.

Ganz nebenbei erhöhen sie auch noch die Ernteerträge, und zwar ganz erheblich!
Die Ernte ist wohlschmeckender, haltbarer und transportfähiger.

Auch das Unkraut ist durch den Einsatz von EM leichter zu kontrollieren.
Unangenehme Gerüche werden absorbiert und eliminiert.

Darüber hinaus sanieren sie auch den Boden von chemischen Altlasten (Pflanzenschutzmitteln als da wären Fungizide, Pestizide und Herbizide, Umweltgiften, Chemtrailniederschlägen, saurem Regen, Altöle, schädlichen Bakterien usw.)
Denn davon leben und ernähren sich die EMs. Ihre eigenen Stoffwechselprodukte dagegen sind wertvolle, direkt verfügbare Pflanzennahrung.

Habe jetzt sicher noch was vergessen, aber im Grossen und Ganzen ist es das wohl, was die so im Garten machen.
Und alles das macht wiederum den Gärtner gesund und glücklich. Grinsend

Aber am Besten wird sein, wenn du dir das Buch selber durchliest.
Denn die wirken nicht nur im Garten. Zwinkernd

LG
Paraguay
Gespeichert
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