Arbeitsgemeinschaft Orgonit und Cloudbuster
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Autor Thema: Tipps von Anfängerin für Anfänger und Fragen an Fortgeschrittene  (Gelesen 627 mal)
MANA-LOA
Ritter der Orgon-Nuss
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« am: Mai 23, 2010, 04:44:30 »

Hallo Orgonitenfreunde,

Ich habe inzwischen meine erste Ladung Orgoniten hergestellt und möchte gern ein paar Tipps von Anfänger zu Anfänger weitergeben.
Bevor es losging, habe ich mir mehrere Videos und auch die Bauanleitungen hier im Forum angesehen. Und obwohl es so einfach aussah, war für uns (meinen Mann, seinen Freund und mich) der konkrete Umgang mit dem Polyesterharz und vor allem den Gießformen erst mal ungewohnt und nicht ganz so easy, wie sich im Nachhinein herausstellte.

----> Fortgeschrittene Orgonitenbauer: bitte nur dann weiterlesen, wenn Ihr was zu Lachen haben wollt.  Verlegen Ich habe beim Gießen wirklich einige elementare Fehltritte gemacht und möchte den Orgonit-Anfänger-Mitstreitern nur Hinweise geben, damit sie nicht die gleichen Fehler machen.

Also:

1. Not to do: Ich habe für eine HHG eine schöne pyramidenförmige Kartonform benutzt, nachdem ich gesehen hatte, dass der Mann in dem Video auch Party-Papphütchen als Kegelgießform benutzte. Leider hab ich vergessen, es einzufetten, so dass nach dem Aushärten der Karton an dem Orgoniten festklebte. Die hartnäckigen Kartonreste waren mit viel Schleifarbeit zwar wegzubekommen und das Resultat ist auch ganz nett geworden, aber ich glaube, ich hätte es auch einfacher haben können, wenn ich nicht vor freudigem Übereifer das Einfetten der Kartonform vergessen hätte. Mein Mann hat die HHG nach dem Feilen und Schleifen noch mit Politur aufgemotzt und nun sieht sie schön aus.
Ich wollte ein Foto reinstellen, habe aber den Eindruck, das ist nicht erwünscht, weil es zu viel Platz braucht, richtig?

----> In dem Zusammenhang hab ich dann eine FRAGE an die Fortgeschrittenen, die bis hier gelesen haben: Woher bekommt man so eine metallene Pyramidenform für HHGs, die der Mann in dem Video auch zeigt?? Habe überall gesucht aber nichts gefunden. Ist das vielleicht irgend ein Küchenzubehörteil??

2. Not to do: In Video- und Fotobeiträgen wurde gezeigt, dass man Plastiktrichter als Kegelgießform benutzen kann. Ich habe das leider unvorsichtigerweise auf Joghurtbecher umgemünzt. UND: den Becher auch nicht eingefettet!! Heiliges Kanonenrohr, voll die Anfängermissgeschicke!!  Augen rollen Resultat: der Becher verschmolz mit dem Polyesterharz und ich habe den Orgoniten nicht herausbekommen. Habe zwar den Joghurtbecher aufgebrochen, aber stellenweise klebt alles so fest, dass wohl nix mehr zu machen ist.
Ich werde es wohl so lassen (also einen "kunstvoll" gegossenen Orgoniten in einer ramponierten Joghurtdose) und an einer geeigneten Stelle verbuddeln. Meint Ihr, der Orgonit wirkt doch noch, trotz unschöner Plastikumhüllung?

3. Not to do: Wir haben vor dem Anrühren des Polyesterharzes die Formen mit Metallspänen und Edelsteinen ausgelegt, dabei leider aber nicht bedacht, dass ganz feine Späne, wie wir sie u.a. benutzt haben, das Polyesterharz nicht überall durchlassen. Als uns die Erkenntnis beim Gießen kam, haben wir es mit Verrühren der Späne und des Harzes versucht, aber leider waren dann bei einigen fertigen TBs oben Späne die quasi herausfielen, weil sie nicht im Harz eingegossen waren. Somit habe ich ein paar Tage später nochmal eine kleine Harzschicht oben drüber gegossen, damit die Späne bedeckt sind. Diese Orgoniten sind nun brauchbar. Diese TBs hatte ich übrigens in kleinen runden (wiederum nicht gefetteten) Aluminiumdöschen gegossen und die kamen auch problemlos raus! Heureka!!

FAZIT: von den 6 TBs ist nur 1 TB richtig gut gelungen, bei den 5 anderen war ein Nachgießen nötig, um Risse zu überdecken und von den 3 HHGs ist nach viel Schleifarbeit nur die Pyramide sehr schön geworden.

Ich habe dann ein paar Tage später beim Risseauffüllen mit dem Rest Harz noch 3 weitere TBs gemacht, diesmal in einer Silikon-Muffinform. Lohnt sich wirklich, so eine Form einzusetzen, weil die Teile nach dem Aushärten problemlos rauskamen.

Aber:

4. Not to do: die Bergkristalle, die ich bei diesen 3 TBs benutzt habe, waren zu groß/lang - das ist mir anfangs nicht aufgefallen. Als ich am Ende die Formen vollgegossen hatte, schaute bei allen noch ein ganzes Teil Bergkristall raus. Daher muss ich da jetzt auch nochmal auf irgendeine Weise nachgießen, denn sonst kann man die Orgoniten ja nicht hinstellen.

So, das waren meine Erfahrungen à la "es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen"  Zwinkernd und ich freue mich schon, beim nächsten Mal einiges besser machen zu können, damit die Orgonitenherstellung zügiger und möglichst nicht in so vielen Arbeitsschritten vonstatten gehen kann.

Wenn ich allerdings sehe, wie viele Chemtrails gestern, am ersten richtig sonnigen Tag mit blauem Himmel, wieder zu sehen waren, packt mich echt die (Arbeits)Wut und ich möchte am liebsten sofort einen CB bauen. Doch darauf bereiten wir uns besser mal mit noch ein wenig Gießpraxis von TBs und HHGs vor, damit der CB möglichst gut gelingt...

----> Noch eine FRAGE zum Schluss: gibt es eine Funktion hier, wo man alle Forumsmitglieder und ihre Profile auf einen Blick sehen kann?

Liebe Grüße an alle

Cindy
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freigeist
Ritter der Orgon-Nuss
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« Antworten #1 am: Mai 26, 2010, 10:39:23 »

Hallo Cindy,

danke für deine Tipps. Dann hänge ich doch auch grad noch meine neuen Erfahrungen hier mit ran.

1.) No-Go: Der Versuch 3 kleine TB's zu gießen und dafür Plastiktrinkbecher (Partygeschirr) zu nehmen. Trotz Kühlung, hatte ich nach 10 Minuten am Grund des Wasserbehälters einen wabernden Orgonitbrei mit geschmolzenen Platikbecherstückchen drinnen. Es war eine große Sauerei das Orgonit vom Wasser zu trennen und dann doch noch irgendwie in eine Harz geeignetere Form zu gießen und somit zu retten.

2.) Ich hatte für den 2. CB den 10 Litereimer mit Trennwachs eingeschmiert. Danach die Spule an Boden in einer dünnen Schicht eingegossen. Beim aushärten hat sich diese dann leicht nach oben gewölbt. Nun kann ich auf die glorreiche Idee die Spule aus den Eimer zu nehmen, etwas Harz in den Eimer zu schütten und die Spulenplatte wieder draufzulegen. Großer Fehler, wenn man das entfetten vergisst!!! Bitte bei so etwas die rausgenommene Platte zuerst "Entfetten" da ansonsten das Harz nicht mehr richtig am Boden klebt, aufgrund der Trennwachs/Ölreste!

3.) Es hat beim CB einige Schichten gedauert bis ich die richtige Menge pro Schicht und den richtigen Prozentsatz an Härter und Beschleuniger gefunden hatte. Daher die Tipps wahrnehmen zuerst TB's oder HHG's zu gießen bevor ihr einen CB gießt. Meine Erfahrung war lieber in 1 Literschichten gießen, damit keine Risse entstehen.

4.) Ich habe beim 1. CB die obere Holzplatte die die kurzen Rohre im Eimer hält, nach dem gießen der ersten Schicht entfernt. Fazit, durch das gießen der weiteren Schichten haben sich die kurzen Rohre doch etwas verbogen. Daher beim gießen des CB diese obere Platte solange drauflassen bis ihr den CB fertig gegossen habt. Die Funktion hat das nicht beeinträchtigt, sieht halt nur nicht ganz so schick aus ;-)

5.) Wenn ihr auch die Insektenwelt mögt, solltet ihr kein Harz im geschlossenen Raum verarbeiten. Im Winter beim Bau des TB's mußte ich aus Frostschutzgründen das Kellerfenster und dir Tür geschlossen lassen. Die verarbeitete Menge betrug ca 500ml. Nach einem Tag ging ich wieder in den Werkkeller um zu sehen was mein TB so macht, daber viel mir der extreme Gestank und jede Menge tote Spinnen auf, die wohl vorher an der Decke hingen und danach tot auf den Werkbänken lagen und nun auf Ihre nächste Inkarnation warten. Seitdem gieße ich nur noch im Freien, und wenn der nächste Winter kommt und ich unbedingt etwas gießen muss, wird eine kleine Heizkammer draußen aufgestellt, die ich aus ein paar Pressspahnplatten mit einem Heizlüfter bauen werde. Ich finde Spinnen sehr nützlich und möchte nicht nochmal für solch ein Massensterben verantwortlich sein.

So ich denke das waren so meine ersten Fehler beim gießen bisher.

Cindy, was die Bergkristallspitze angeht die rausschaut, ich denke die muss nicht komplett eingegossen sein. Es gibt einige Anbieter bei denen die Spitze rausschaut und nebenbei sieht das sehr schön aus. Ein Bergkristall alleine ist ja schon eine starke Strahlungsquelle an der Spitze, mit dem Orgonit dann noch mehr.

Viele Grüße, freigeist
« Letzte Änderung: Mai 26, 2010, 12:22:27 von freigeist » Gespeichert
MANA-LOA
Ritter der Orgon-Nuss
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« Antworten #2 am: Mai 26, 2010, 07:07:24 »

Hallo freigeist,

Danke für Deinen Beitrag! Hat mich gefreut, eine Resonanz zu bekommen. Ich werde mir Deine Infos auf jeden Fall nochmals genau durchlesen, wenn mein CB-Guss ansteht. Das dauert aber noch was. Das Besorgen der Materialien und die Vorbereitung der Schablonen nimmt schon etwas Zeit in Anspruch. Meine Orgoniten habe ich auch draußen gegossen, dabei war es einmal so um die 10 Grad kalt und das war nicht so angenehm für die Hände. Aber der Gestank des Polyesterharzes ist auch unter freiem Himmel schon fies genug - geschweige denn drinnen. Aber Dein Tierschutztipp ist auf jeden Fall wertvoll.
Was die Bergkristallspitzen angeht: so hatte ich die Sache noch nicht betrachtet, dass man sie ja auch rausschauen lassen kann. Ich denke, ich werde die TBs wirklich so lassen. Dann stehen sie halt falsch herum. Vielleicht vergrabe ich sie auch bei einem Funkmast.

Tschüss!
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