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Autor Thema: Sinai Tour 2009  (Gelesen 873 mal)
Wurmking
Stadt-Orgonaut
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Beiträge: 232


Wer Selbstverantwortung hat braucht keine Gesetze!


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« am: April 09, 2009, 03:13:43 »

Hallo Leute

Es ist schon wieder drei Monate her. Im Januar 2009 ging es ab in den Sinai mit 100 TB's und zwei 1kg HHG im Gepäck.

Die Tour war ich schon länger am planen. Leider ist es im Sinai praktisch nicht möglich das  Material zu besorgen. Der Sinai gilt ja immer noch als entmilitarisierte Zone und wird von der UNO überwacht. Zudem läuft durch den Sinai die Waffenlieferung für die Hamas und der Rauschgiftschmuggel nach Europa. Diese Umstände haben zur Folge, das überall Polizei und Militärcheckpoints stehen. In jedem Hotel kontrollieren Soldaten oder Polizei die Lobby. Je nach dem wenn wieder einmal eine Sondersitzung in Sharm el Shek über den Gazastreifen einberufen wird, wird die Polizei presents massiv verstärkt. Der ein- und ausgehende Emailverkehr wird gesperrt, alle Bauarbeiter müssen nachhause und sämtliche Baustellen haben den Betrieb einzustellen. Wer zufällig in der Nähe eines Masten Tb verbudelt und von der Polizei anagehalten wird - die haben alle durchgeladene Kalaschnikows - gilt als Terrorist. Die Angst ist sehr gross das Bomben geleget werden und so die Touristen ausbleiben. Das geht soweit, dass die Gemüsehändler aus Ägypten an jedem Checkpiont die gesamte Ware abladen und wieder aufladen müssen. Konsequenz, die Händler kommen schon gar nicht und im Sinai gibt es kein Gemüse.

Die Passkontrolle verlief erstaunlicherweise problemlos. Mit meinen gut 16kg Orgonit gabe es nicht das kleinste Hindernis am Flughafen. Mein Unterkunft hatte ich in Nuweiba - am Golf von Akaba - bezogen. Während den 7 Tagen Aufenthalt beschenkte ich die Küste von Taba bis Dahab und von Nuweiba ins Landesinnere bis St.Katahrina. Meine ortskundige Begeiterin die der arabischen Sprache mächtig ist, leistet hier sehr wertvolle Unterstützung. Ohne sie hätte ich mich wohlkaum auf diese Tour gewagt.

Ihr grosser Bekanntenkreis unter den Beduinen führte mich zu so mancher Teezeremonie. Die Beduinen sind die Urbevölkerung des Sinais. Die Ägypter welche die herschende Macht darstellen stammen aus Nordafrika und sind nicht mit den Beduinen zuverwechseln. Die Situations ist in etwa mit den Weissen und den Indianern zu vergleichen. Sie stelllen auch die Sicherheitskräfte. Zu Biblischenzeiten wanderten die Beduinen von Arabien in den Sinai und bevölkerten ihn seit dem mit ihren Kamelen und Ziegen. Zogen von Weidegrund zu Weidegrund. Leider hat es seit gut 4 Jahren nicht mehr geregnet. Das Futter muss zwangsweise eingekauft werden und auch die Wasserlöcher trocknen allmählich aus. Aus diesem Grund plante ich auch die Tour.

Grosse Veränderungen konnte ich am Himmel leider nicht feststellen. Man spürte aber die lebendige Energie die sich aus ihrer Erstartheit löste. Ein Anfang ist gemacht. 4 Standorte für CB habe ich auch. Der nächste Schritt wird sein, den Himmel mit der Erde zu verbinden. Ich denke das wird ein längeres Prokjekt. Spenden für CB und TB sind daher herzlich willkommen. 

Erschrecken für mich war der überall presente Sicherheitsapart. Die Touren in Westeuropa sind aus meiner Sicht alles Spaziergänge im Vergleich zu einer Gegend wie der Sinai. Die Vergangen Kriege sind immer noch present und wenn die Ägypter könnten wurden sie die Israelis platt machen. In der Grenzstadt Taba die an Jordanien und Israel stösst war diese deutlich zusehen. Es gab Bunker, Stacheldraht und unmengen an Polizei, was das Verbudeln von Orgonit unmöglich machte. Wer nach Israel wollte musste das Gepäck röngen lassen. Dennoch ist es wichtig das in dieser Gegend etwas getan wird.

Die meisten Beduinen waren dem Orgonit gegenüber sehr aufgeschlossen. Nachdem ich ihnen erklärte hatte was die Antennen mit dem Wetter und den Menschen macht, konnten sie dies gut nachvollziehen. In den Jahren zuvor regnete es regelmässig im Sinai. In den letzen 4 Jahren wurde das Handynetz immer weiter ausgebaut und seither blieb der Regen aus. Mittlerweile stehen in den grösseren Hotelanlage eigene Antenne, damit die lieben Touris ihre Ferien-MMS nachhause senden können. 

Viele Grüsse, Urs

PS: Fotos hatte ich leider keine gemacht. 
« Letzte Änderung: April 11, 2009, 03:05:18 von Wurmking » Gespeichert

Jeder kann tun und lassen was er will, solange nichts und niemand dabei zuschaden kommt!  (Urs Koller)

Urs Koller - Schlatt, Schweiz
Naturalize
Gast
« Antworten #1 am: April 09, 2009, 05:46:21 »

Respekt, das ist sehr mutig.

:-)

Hilft einer wichtigen Region *daumenhoch*

In 2-3 Jahren spätestens möchte ich mal in den wilden Osten nach Russland.
Da gibts Seeeehr viel zu tun...


Liebe Grüße

Andy
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John_Connor
Gast
« Antworten #2 am: April 09, 2009, 08:24:22 »

Hallo Urs


Suuuuuuper dass da auch was geschieht , auf Zypern war es das gleiche Bild absolut tote Atmosphäre / Energie und überall Millitär und Unostationen .
Der Südosten hat es in sich !!

Danke für die guten Nachrichten !!


Lg JC
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Blueberry
Ritter der Orgon-Nuss
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Beiträge: 98



« Antworten #3 am: April 10, 2009, 12:09:31 »

Dass du unter solch widrigen und gefährlichen Umständen keine Fotos gemacht hast finde ich mehr als verständlich. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Danke für den wunderbaren Bericht.

LG

M. & A.
« Letzte Änderung: April 10, 2009, 03:14:11 von Blueberry » Gespeichert
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