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Autor Thema: Wetterbericht im Ersten  (Gelesen 2362 mal)
Mondstein
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Beiträge: 7


« am: Januar 15, 2009, 08:33:43 »

Hallo an alle,

erstaunlicherweise ist mir bzw. meiner Schwester gestern abend im Wetterbericht im Ersten (irgendwann nach 22 Uhr) aufgefallen, dass der Moderator beim Erklären des Satellitenbildes deutliche Unterschiede bei der Entstehung der Wolkenfelder gemacht hat. Auf dem Satellitenfoto von gestern waren über dem Rhein/Ruhrgebiet deutliche Streifen zu sehen. Die Erklärung des Moderators: diese Wolken sind keine normalen Wolken, sie wurden vom Militär ausgebracht..... Er hat das einfach so gesagt, ist aber nicht ins Detail gegangen.

Was ist davon zu halten?!
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Das Böse triumphiert wenn gute Menschen nichts tun!
ReNature
Gast
« Antworten #1 am: Januar 15, 2009, 09:53:30 »

Hallo Mondstein,

ich habe das nicht gesehen, habe aber eine Beobachtung die vielleicht dazu passt:

Da schreibt der Spiegel am 18.12.2008 bei t-online steht "Erschienen am 20. Dezember 2008"

US-Luftwaffe soll das Sonnenlicht dimmen

Zitat
Jeden Tag steigen Militärjets auf, bomben Schwefel in die Stratosphäre und machen die Welt ein bisschen dunkler: So will der US-Forscher Alan Robock die Erderwärmung bremsen. ...Das Tankflugzeug KC-135 Stratotanker kann pro Start 91 Tonnen transportieren. Wenn 15 KC-135 Jets an 250 Tagen pro Jahr dreimal starten, wäre die Arbeit getan....

Quelle: SpiegelOnline

Auch von Geoengineering ist die Rede.

Dass schon längst chemische Materialen mit Flugzeugen verteilt werden, steht hier nicht.


Meine Meinung:

Chemtrails werden jetzt salonfähig gemacht. Sie werden langsam in die Nachrichten gemischt, so daß die ganz braven schlafenden Schafe auch das bald "für ganz normal" halten - kommt ja in den Nachrichten die niiiieee schwindeln. Ein Versuch, die Informationen aus anderen Quellen zu unterwandern in dem man es nun (teilweise) zugibt.

gewünschtes Resultat: dass es die Leute für normal halten, noch dankbar dafür sind und natürlich auch noch dafür bezahlen ... und sei es mit ihrer Gesundheit
« Letzte Änderung: Januar 15, 2009, 09:58:34 von ReNature » Gespeichert
Mondstein
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7


« Antworten #2 am: Januar 16, 2009, 09:40:59 »

Hallo,

ich hab hier nun den Link zur Sendung:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/670394

und sorry es war doch im ZDF und nicht im Ersten im Heute-Journal vom 14.01.09

Viele Grüße
A.
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Das Böse triumphiert wenn gute Menschen nichts tun!
ReNature
Gast
« Antworten #3 am: Januar 16, 2009, 08:50:14 »

noch ein Punkt zu meiner These:

"Um dem Treibhauseffekt entgegenzuwirken, haben andere Forscher vorgeschlagen, künstliche Bäume aufzustellen, die das Kohlendioxid aus der Luft holen sollen, reflektierende Aerosole in der Atmosphäre zu verteilen, oder eine Art Schutzschild gegen die Sonnenstrahlung im Weltraum zu errichten. ..."

Quelle: Sueddeutsche.de
« Letzte Änderung: Januar 16, 2009, 08:55:35 von ReNature » Gespeichert
Tuwas
Ritter der Orgon-Nuss
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« Antworten #4 am: Januar 23, 2009, 05:50:07 »

Hier novhmal der Youtube-Link dazu
http://uk.youtube.com/watch?v=Xot1EI4s6j0
Mediathek geht bei mir nicht...
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ReNature
Gast
« Antworten #5 am: Januar 23, 2009, 06:19:13 »

Zitat von: TUWAS
Wetterbericht am 14.1. im ZDF:
 
„Dann haben wir noch etwas, was wir nicht als Regen oder Schnee identifizieren können.
Das haben wahrscheinlich am Nachmittag ein paar Flugzeuge oder Militärflugzeuge über der Nordsee raus gebracht in etwa 5-6km Höhe...hat mit Wetter so nichts zu tun...“
http://uk.youtube.com/watch?v=Xot1EI4s6j0

hat mir ein Freund geschickt, ich selbst habs nicht gesehenAlso, das passt ja hinten und vorne nicht zusammen.

Danke
Tuwas für den Link, sehr interessant und wichtig!
& Mondstein, ja - Du hattest ganz recht - danke für Deine prompte Reaktion am 15.1.!

Da ist einiges mehr als auffällig:

Einmal der Streifen kurz unterhalb der Bonn-Markierung bei 0:30 sowie derjenige bei 0:305 (nicht mal mit der Pause-Funktion zu sehen) in etwa in Nordbayern, ausserdem das seltsame "Flimmern" kleiner und großer Wolken ohne Zusammenhang auf letztgenannten Gebiet.

Die Streifen sind meines erachtens viel zu groß für Chemtrails. Das sind Chemtrails für kurzsichtige (die ich damit nicht kränken möchte), also eine schöne Fotomontage.

Er sagt "... was wir nicht als Regen oder Schnee identifizieren können". Warum ist es dann auf dieser Schnee- und Regen-Karte drauf, wenn Sie es nicht indentifizieren können. Das ist doch einfach zu durchschauen. Einerseits wird mit dieser Aussage unterstellt: wir können es nicht wegmachen, es ist ja da (wobei es technisch sicherlich möglich wäre) und deswegen müssen wir es erklären (obwohl wir ja nicht wissen was es ist, nach dem Wortlaut). PAAHHH In meinem Verständnis kommt davon an: "WIR LÜGEN EUCH MAL WIEDER AN"

Vom 14.01.2009 findet sich in meinen Archiven unter anderem dieser Film. Welche Darstellung lügt mehr - der Wetterbericht oder der Sat-Film?

http://i39.tinypic.com/v6ubk4.jpg


Trails auf einem Sat-Film haben oft diese Größe:

http://i43.tinypic.com/2zdrt79.jpg

Film vom 22.01.2209 - sh. der Streifen am Ende des Films genau in der Mitte Dtl, und die mehreren mit Schatten über Nord-Dtl.


Nochmal meine Ansicht aus der Mail weiter unten: Chemtrails werden jetzt salonfähig gemacht

Damit werden Aufklärungsversuche in absehbarer Zeit unterwandert oder erschwert sein! Die Uhr läuft!

Wer Chemtrail-Info-Blätter verteilen möchte - der sollte schon angefangen haben damit!
« Letzte Änderung: Januar 25, 2009, 01:52:17 von ReNature » Gespeichert
ReNature
Gast
« Antworten #6 am: Januar 23, 2009, 06:33:22 »

Kopie Beitrag von Kortix aus Unser Wetter

Langsam scheints offiziell zu werden - Chemtrails bei den Grünen.
Leider mit Fehlinformationen, was die Klimalüge betrifft. Aber im großen und ganzen richtig. Auch Wettermanipulation kommt darin vor.

http://www.gruene-glashuetten.de/index.php?dom=1&lang=22&p=74
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Tuwas
Ritter der Orgon-Nuss
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 56


« Antworten #7 am: Januar 23, 2009, 06:53:42 »

Hi RN,

ich teile deine Ansicht (salonfähig machen), schießlich wurden die CTs ja auch schon in Werbung, Kindersendungen und Computerspiele eingebaut.
Aber ich könnte mir vorstellen, daß sie sich da geschnitten haben, die meisten Leute werden richtig sauer (und aktiv), wenn sie die Sprüherei erst mal bewusst mitkriegen.

Aber hier könnte es sich um eine Radarsperre handeln, wie es sie vor kurzem schon mal gab, ich glaub über Holland.
Die hat damals die Wetterfuzzis überrascht, weil sie auf dem Wolkenradar deutlich zu sehen war, auf dem Satbild aber nicht.
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ReNature
Gast
« Antworten #8 am: Januar 23, 2009, 07:01:43 »

Hi RN,
.... schießlich wurden die CTs ja auch schon in Werbung, Kindersendungen und Computerspiele eingebaut......

Das war die mega-unbewußte Schiene ... jetzt, in Summe aller Bereiche die hier in diesem Thread dargestellt sind
(keine Garantie für Vollständigkeit), das ist schon eine "andere Kragenweite"
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ReNature
Gast
« Antworten #9 am: Januar 25, 2009, 09:21:42 »

Zitat von: Kortix
Langsam scheints offiziell zu werden - Chemtrails bei den Grünen.
Leider mit Fehlinformationen, was die Klimalüge betrifft. Aber im großen und ganzen richtig. Auch Wettermanipulation kommt darin vor.
http://www.gruene-glashuetten.de/index.php?dom=1&lang=22&p=74

Dazu noch eine Perspektive:

Dieser Beitrag läuft unter der Überschrift  Die Zerstörung des Himmels durch "Chemtrails"
wie passt das denn mit dem Text
Zitat
...Der Nebeneffekt: Unabsehbare Schäden für Gesundheit und Umwelt!...
zusammen?

Wollte man richtig informieren, was auch hier nicht der Fall ist, hätte man beides tauschen müssen,
also "Unabsehbare Schäden für Gesundheit und Umwelt!" in die Überschrift.
Dieses als Nebeneffekt darzustellen ist ..... ihr wisst schon.
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Honigblume
Gast
« Antworten #10 am: Januar 29, 2009, 07:31:15 »

Der offizielle, wenn auch teils falsch informierende Artikel der Grünen über Chemtrails
wurde mittlerweile stark gekürzt bzw. ersetzt.

http://www.gruene-glashuetten.de/index.php?dom=1&lang=22&p=74

Wie immer halt...

Geht man über die Startseite/Klimawandel

http://www.gruene-glashuetten.de/index.php?dom=1&lang=22&p=66

erscheint nicht mal mehr die Grafik, die rechts zu sehen war.
Nur über den alten Link ist die Grafik also noch zu sehen.




Doch ganz gut, wenn man ab und zu mal etwas abspeichert:



Die Zerstörung des Himmels durch " Chemtrails "



"Es klingt wie eine unglaubliche Horror- Phantasie, und doch haben neueste Enthüllungen bestätigt: Im Rahmen eines US-Projektes sprühen Flugzeuge eine gefährliche Aluminium-Mischung in den Himmel, auch in Europa. Die chemischen Schwaden sollen die Erdatmosphäre abkühlen und die Ozonschicht sanieren. Der Nebeneffekt: Unabsehbare Schäden für Gesundheit und Umwelt!"
Der Hintergrund
Die offizielle Klimaforschung geht davon aus, dass, vereinfacht gesagt, aufgrund des massiven Verbrauchs fossiler Brennstoffe in den letzten 150 Jahren das Entweichen der von der Erde abgegebenen Hitzestrahlung in den Weltraum stark behindert wird. Der erschwerte Wärmeaustausch führt zu einem weltweiten Anstieg der Temperaturen, welches mittlerweile alarmierende Ausmaße angenommen hat. Die Erhitzung soll letztendlich das Klima auf der gesamten Erde zum Kippen bringen. Zunächst sollen die Pole schmelzen, weltweite Dürren auftreten, immer mehr Arten aussterben und schließlich, in 20 bis 50 Jahren auch der Mensch nicht mehr leben können. Um gegen diese Entwicklung anzugehen empfehlen zwei japanische Wissenschaftler Metalloxide (verwendet werden Aluminiumoxide und Barium-Salze) in der Stratosphäre freizusetzen, die Hitze in Infrarotwellen umwandeln und in den Weltraum ableiten. Somit entsteht der gewünschte Kühlungseffekt.

Die Chemikalien werden offensichtlich aus den Tragflächen oder dem Heckleitwerk unauffällig in die Kondensstreifen der Flugzeuge eingesprüht. Ersten Versuche beliefen sich auf Beimischung der Chemikalien zum Flugzeugtreibstoff. Aufgrund technischer Probleme führen heute sogar Passagiermaschinen Tanks mit, um auf den Linienflügen die Gifte in der Luft zu versprühen.
Vordergründig soll auf diese Weise mit relativ geringen Kosten - einige Milliarden Euro pro Jahr - die zunehmende Klimaerwärmung (Treibhauseffekt) wieder rückgängig gemacht werden.




Gesundheitliche Folgen der Chemtrails

In den USA, wo die Chemtrails ein offenes Geheimnis sind, wurden in besprühten Gebieten anhand von statistischen Untersuchungen vermehrt folgende Symptome festgestellt:

• Spontanes Nasenbluten bei intensivem Ausgesetztsein, Atemnot, Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen sowie chronische Müdigkeit.
• Es kam vermehrt zu Grippe-Epidemien, Asthma, Bindehautentzündungen sowie sogar zu Kurzzeitgedächnis-Verlust.

Wer hat den Nutzen?

Berechnungen sagen aus, dass auf diese Weise die Erderwärmung um bis zu 85% einzudämmen
wäre. Das würde erlauben, den Ausstoß fossiler Brennstoffen in den nächsten 50 Jahren noch zu
verdoppeln! Somit würden vor allem öl-, Pharmazeutik und Militärindustrie von diesem Vorhaben
finanziell kräftig profitieren! Das Abkommen von Kyoto, bis zum Jähre 2020 den C02-Ausstoß
drastisch zu vermindern, brauchte nicht zu verifiziert werden, da die industrielle C02-Emmission
kein Problem mehr darstellen wollen (ist der Weg des George W. Bush?). Die US-Air-Force
schreibt in einem Bericht über die Bemühungen, das weltweite Wetter bis spätestens 2025 mit
militärisch – technologischen Mitteln unter Kontrolle zu bringen, um es dann beliebig zu manipulieren
Berichte über merkwürdige aber passende Wetterbedingungen im Kosovo 1999 sowie über
Südkorea lassen sogar auf einen erfolgten Militärischen Einsatz der „Wetterwaffe" schließen.

Aber um welchen Preis?


Da die Atmosphäre durch die Sprühaktionen bewusst in großer Höhe massiv vernebelt wird, gelangt das lebensnotwendige Sonnenlicht beträchtlich abgeschwächt, diffus und aufgrund der nur 10 Micron kleinen Aluminiumpartikelchen wohl auch in den Frequenzen verzerrt auf die Erde, in das Wasser und in die Atemluft. Dieser Lichtentzug bewirkt auch eine deutliche Abkühlung, zugleich aber auch eine starke Luftaustrocknung.
• Zu Beginn einer Sprühserie tritt nicht selten eine Abkühlung von bis zu 7 Grad ein.
• die Luftfeuchtigkeit nimmt deutlich und rasch ab: Das Hygrometer kann auf extrem niedrige Werte von nur noch 5-20% sinken. Aus noch so dichten und grauen Chemtrails-Wolken regnet es nie! Die einsetzende Kälte und Trockenheit hält sich auch noch nach Tagen.
• Oft kehrt das Wetter erst nach einer Woche wieder zu jahreszeittypischen, „normalen" Werten zurück - und wird meist sofort wieder durch neue Chemtrailsflüge manipuliert.
• Weniger Niederschläge trocknen den Boden aus, reduzierte Fruchtbarkeit der Böden, verstärkte Wüstenbildung, Artensterben sind die Folge. Gletscher, Flüsse, Bäche und Grundwasser nehmen drastisch an Wassergehalt ab, daraus resultiert Trinkwassermangel, hohe Bewässerungs/Abwasserkosten.
• Ernteausfälle bringen Hungersnöte, Armut, Leid, Not, Krankheiten, Seuchen.
• Aufgrund des erzeugten Lichtmangels wachsen die Früchte langsamer und reifen später oder gar nicht aus. Pflanzen, Tiere und Menschen erhalten weniger des lebens- und gesundheitsnotwendigen Sonnenlichtes, werden leichter krank, altern rascher, sind immungeschwächt und dadurch weniger widerstandsfähig.
Damit ergibt sich eine ganz neue Möglichkeit der Beherrschung der
Naturphänomene: Staaten kann künstlich die Wasser- also Regenzufuhr gekappt,
damit Existenzgefährdung und -abhängigkeit herbeigeführt werden!
Somit könnten Entwicklungsländer in eine noch größere Abhängigkeit gegenüber
der Industriestaaten gelangen - nämlich der Abhängigkeit, ob es regnet oder
nicht!



 
Erderwärmung vor Gericht ! Klimawandel in den USA ?

 
Nun hört also das US-Verfassungsgericht wieder einmal den Fall Bush versus Göre, wie damals während der umstrittenen Präsidentenwahl 2000. Diesmal allerdings in der neuen Variante Bush versus Göres Film über den drohenden Klimakollaps. Amerikas oberste Richter entscheiden jetzt, ob der Präsident und seine Umweltschutzbehörde das Gesetz brechen, wenn sie sich weigern, den Kohlendioxidausstoß der USA zu drosseln. Erderwärmung vor Gericht.
Zwei Jahre lang schauten sich diverse Regionalpolitiker die klimapolitische Sabotage der frisch installierten Bundesregierung an. Im Jahre 2003 klagten sie: zwölf Bundesstaaten und drei Großstädte, unterstützt von einem Skigebiet, einem Energie-Unternehmen und einem Überseeterritorium namens Amerikanisch-Samoa, das seinen Strand vom steigenden Wasserspiegel ebenso bedroht sieht wie Klagefiihrer Massachusetts. Die Kläger stützen sich auf einen Passus im Luftreinhaltegesetz, wonach der Bund den Ausstoß jeden Schadstoffes einschränken soll, von dem angenommen wird, dass er der öffentlichen Gesundheit oder Wohlfahrt schadet. Alles klar? Mr. President, erlassen Sie eine Verordnung!
Doch auch die Regierung hat gute Juristen und so das Verfahren in der unteren Instanz gewonnen. Denn es sind Fragen offen: Haben Bundesstaaten überhaupt das Recht, die Bundesregierung zu verklagen? Sind sie nachweisbar von der Erderwärmung betroffen? Würde eine Verordnung ihre Lage messbar verbessern? Kann die Regierung tatsächlich etwas erreichen angesichts » sub-stanzieller wissenschaftlicher Unsicherheit «? Ist Kohlendioxid überhaupt ein Schadstoff, wie ihn das Gesetz meint?
Bei der mündlichen Verhandlung vergangene Woche kam es zum Showdown. Auf die Frage von Richter Antonin Scalia, wann denn die erwartete Sintflut einträte, antwortet der Vertreter von Massachusetts, Erderwärmung sei kein Ereignis, das »plötzlich im Jahre 2110« über uns komme, sondern eine fortdauernde Schädigung. Würden »diese Gase« erst emittiert, dann übernähmen »die Gesetze der Physik«. Man zünde »eine Bombe«. Aber amerikanische Autos seien doch nur für 7 Prozent der weltweiten Kohlendioxidemissionen verantwortlich, hält Scalia dagegen. Nein, nur für 6 Prozent, korrigiert der Klagevertreter. Da werde es wohl Jahre dauern, setzt Scalia nach, den Ausstoß auch nur auf 5,5 Prozent zu senken. Und nicht mal das nutze etwas, sofern China nichts gegen Treibhausgase tue, wendet der Oberste Richter John Roberts ein. Kann Amerika also nichts machen? Hier springt Richter Stephen Breyer ein: »Würde man genauso wider die Kinderpornografle argumentieren, nur weil sich jeder ausländische Pornografie vom Computer herunterladen kann?«
Vor Gericht sind die Fronten klar. Die konservativen Richter wollen der Regierung Handlungsfreiheit erhalten, die linksliberalen möchten sie zum Handeln verpflichten. Der Ausgang ist ungewiss. Doch allein der Prozess hat Symbolkraft. Auf Amerikas ehrwürdigster Bühne wird plötzlich ein Thema verhandelt, vor dem sich der Präsident jahrelang weggeduckt hat. Jetzt kommt Widerstand aus allen Richtungen, aus der Wissenschaft, der eigenen Partei, den Bundesstaaten und aus dem Kongress. Alle chancenreichen Kandidaten für die nächste Präsidentschaftswahl, auch die konservativen, wollen ran an die Treibhausgase. Kein Zweifel: Amerika steht vor einer klimapolitischen Wende.



Heute steht nur noch der Teil da:

Erderwärmung vor Gericht ! Klimawandel in den USA ?

 
Nun hört also das US-Verfassungsgericht wieder einmal den Fall Bush versus Göre, wie damals während der umstrittenen Präsidentenwahl 2000. Diesmal allerdings in der neuen Variante Bush versus Göres Film über den drohenden Klimakollaps. Amerikas oberste Richter entscheiden jetzt, ob der Präsident und seine Umweltschutzbehörde das Gesetz brechen, wenn sie sich weigern, den Kohlendioxidausstoß der USA zu drosseln. Erderwärmung vor Gericht.
Zwei Jahre lang schauten sich diverse Regionalpolitiker die klimapolitische Sabotage der frisch installierten Bundesregierung an. Im Jahre 2003 klagten sie: zwölf Bundesstaaten und drei Großstädte, unterstützt von einem Skigebiet, einem Energie-Unternehmen und einem Überseeterritorium namens Amerikanisch-Samoa, das seinen Strand vom steigenden Wasserspiegel ebenso bedroht sieht wie Klagefiihrer Massachusetts. Die Kläger stützen sich auf einen Passus im Luftreinhaltegesetz, wonach der Bund den Ausstoß jeden Schadstoffes einschränken soll, von dem angenommen wird, dass er der öffentlichen Gesundheit oder Wohlfahrt schadet. Alles klar? Mr. President, erlassen Sie eine Verordnung!
Doch auch die Regierung hat gute Juristen und so das Verfahren in der unteren Instanz gewonnen. Denn es sind Fragen offen: Haben Bundesstaaten überhaupt das Recht, die Bundesregierung zu verklagen? Sind sie nachweisbar von der Erderwärmung betroffen? Würde eine Verordnung ihre Lage messbar verbessern? Kann die Regierung tatsächlich etwas erreichen angesichts » sub-stanzieller wissenschaftlicher Unsicherheit «? Ist Kohlendioxid überhaupt ein Schadstoff, wie ihn das Gesetz meint?
Bei der mündlichen Verhandlung vergangene Woche kam es zum Showdown. Auf die Frage von Richter Antonin Scalia, wann denn die erwartete Sintflut einträte, antwortet der Vertreter von Massachusetts, Erderwärmung sei kein Ereignis, das »plötzlich im Jahre 2110« über uns komme, sondern eine fortdauernde Schädigung. Würden »diese Gase« erst emittiert, dann übernähmen »die Gesetze der Physik«. Man zünde »eine Bombe«. Aber amerikanische Autos seien doch nur für 7 Prozent der weltweiten Kohlendioxidemissionen verantwortlich, hält Scalia dagegen. Nein, nur für 6 Prozent, korrigiert der Klagevertreter. Da werde es wohl Jahre dauern, setzt Scalia nach, den Ausstoß auch nur auf 5,5 Prozent zu senken. Und nicht mal das nutze etwas, sofern China nichts gegen Treibhausgase tue, wendet der Oberste Richter John Roberts ein. Kann Amerika also nichts machen? Hier springt Richter Stephen Breyer ein: »Würde man genauso wider die Kinderpornografle argumentieren, nur weil sich jeder ausländische Pornografie vom Computer herunterladen kann?«
Vor Gericht sind die Fronten klar. Die konservativen Richter wollen der Regierung Handlungsfreiheit erhalten, die linksliberalen möchten sie zum Handeln verpflichten. Der Ausgang ist ungewiss. Doch allein der Prozess hat Symbolkraft. Auf Amerikas ehrwürdigster Bühne wird plötzlich ein Thema verhandelt, vor dem sich der Präsident jahrelang weggeduckt hat. Jetzt kommt Widerstand aus allen Richtungen, aus der Wissenschaft, der eigenen Partei, den Bundesstaaten und aus dem Kongress. Alle chancenreichen Kandidaten für die nächste Präsidentschaftswahl, auch die konservativen, wollen ran an die Treibhausgase. Kein Zweifel: Amerika steht vor einer klimapolitischen Wende.


Es ist wirklich schon ein sehr brisantes Thema,warum sollten DIE denn sonst so darauf schauen, wer was zu melden hat, selbst wenn es die Grünen sind!
Trotz der vielen Fehlinformationen war der Artikel womöglich doch zu nachdenklich stimmend...

Es grüßt
Honigblume
« Letzte Änderung: Januar 29, 2009, 08:28:31 von Honigblume » Gespeichert
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