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Autor Thema: Barium kommt von Feuerwerk  (Gelesen 1491 mal)
ReNature
Gast
« am: Dezember 27, 2008, 09:36:03 »

Zitat
Gesundheitsschäden durch Feuerwerk  - Gift aus dem Funkenregen

Österreichische Forscher finden nach einem Feuerwerk schädliche Chemikalien im Schnee - sie könnten Asthmaanfälle auslösen.
Von Henning Hochrinner
Gesundheitsschäden durch Feuerwerk, Gift durch Funkenregen, dpa
vergrößern Bald kracht es wieder: Feuerwerk an Silvester.
Foto: dpa    

Feuerwerk riecht nicht nur ungesund, es ist das oft auch. Wie viele giftige Substanzen beim Abbrennen in die Luft gelangen, berichten Wissenschaftler des Atominstituts der Technischen Universität Wien (Atmospheric Environment, Bd.42, S.8616, 2008). Die Chemiker um Georg Steinhauser haben den Schnee im Tiroler Skiort Saalbach vor und nach der Neujahrsnacht 2007/2008 untersucht.

"Wir hatten Glück, dass es geschneit hat", sagt Steinhauser. Die Flocken wuschen die Luft aus, sodass die Stoffe, die mit dem Feuerwerk in die Atmosphäre gelangten, anschließend im Schnee auf der Erde nachgewiesen werden konnten.

Die Forscher entdeckten zahlreiche problematische Substanzen, darunter Strontium, Cäsium, Kobalt und Arsen. Deren Mengen waren aber so klein, dass sie nicht von Belang waren. Dafür fanden sich um bis zu 600-fach erhöhte Konzentrationen von wasserlöslichen Salzen des giftigen Erdalkalimetalls Barium.

Asthmaanfälle und Muskelschwäche

Eine Probe aus dem Ortszentrum enthielt nach der Silvesternacht 3400 Mikrogramm Bariumsalze pro Kilogramm Schnee, zuvor waren es 4,4 Mikrogramm gewesen. Früheren Studien zufolge können diese Chemikalien Atembeschwerden auslösen. Sie sollen auch Ursache für die steigende Zahl der Asthmaanfälle während des indischen Lichterfests Diwali sein, bei dem Feuerwerk auf den Straßen gezündet wird.

Nicola Clausius vom Giftnotruf in München kann die Beschwerden bestätigen: "Typische Symptome nach der Inhalation von Barium sind Asthmaanfälle und eventuell Muskelschwäche." Am Arbeitsplatz seien Konzentrationen bis zu 0,5 Mikrogramm Barium pro Kubikmeter Luft erlaubt.

Verbieten lässt sich das Metall aber auch nicht einfach: Barium ist ein wichtiger Bestandteil von Feuerwerk. ,,Es ist ausgerechnet in jenen Stoffen enthalten, die für die Farbeffekte sorgen‘‘, sagt Steinhauser, der auch ausgebildeter Pyrotechniker ist. Grünes, gelbes und weißes Feuerwerk enthalte bis zu 40 Prozent Bariumsalze. Sein Team versucht nun, Raketen ohne Schadstoffe zu entwickeln. Trotz allem wird Steinhauser zu Silvester aber selbst wieder Raketen in den Himmel schießen. Allerdings wird er sich davor hüten, direkt im Rauch zu stehen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/,ra16m1/wissen/996/452697/text/


Kommentar: Aha, es sorgt für Farbeffekte. Woher kenne ich das nur?

Mein Aufruf: Orgonit statt Böller!
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celos
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« Antworten #1 am: Dezember 30, 2008, 12:51:37 »

Hallo ReNature,

gut zu wissen, statt knallen hatte ich ,wenn schon dann eine schöne Farbmischung hoch gehen lassen.
Ok, dann lasse ich höhstens den Sektkorken knallen, werde meine Kinder alle warnen, sind auch welche mit Asthma bei (Neuzugang für Orgonit im Club)

Gruß celos
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ReNature
Gast
« Antworten #2 am: Dezember 30, 2008, 01:03:43 »

Hallo Celos,

anfangs dachte ich bei diesem Beitrag eher an das Barium in CT's mit dem Vergleich der Farbspielchen.
Inzwischen ist mir wieder eingefallen, dass die Luft "draussen" in der Sylvesternacht - hier in der Stadt - häufig toxisch ist.
Ich hatte da immer wieder ernsthafte gesundheitliche Auffälligkeiten und werde diesmal nicht nur die Fenster, sondern auch die Tür geschlossen halten,
falls auch dieses Jahr wieder Raketen und Kracher gekauft werden? (kopfschüttel!)

Gesund ins Neue Jahr wünscht RN
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Honigblume
Gast
« Antworten #3 am: Dezember 30, 2008, 03:23:10 »

Auch interessant:

http://science.orf.at/science/news/153807

Türen zu und Fenster auch, wie ReNature schon sagte
und auf gar keinen Fall bei der Knallerei mitmachen.
Im Übrigen veträgt sich das auch nicht sonderlich
mit der eigentlichen Berufung eines Orgonauten - der Umweltheilung.

Wird Zeit, daß diese jährliche Sauerei endlich verboten wird.

Einen guten Rutsch in's Neue Jahr,
mit vielleicht der einen oder anderen Gieß-Session über die Feiertage ...
wünscht Euch allen
Honigblume
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celos
Ritter der Orgon-Nuss
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« Antworten #4 am: Dezember 30, 2008, 09:24:51 »

Grüßt euch,

ihr habt es in der Stadt bestimmt schlimmer, hier auf dem Land gehts noch. Aber vom ballern hielt ich noch nie was. Da es auf einem altem Ritus beruht, in dem man damit die schlimmen Geister aus dem letzten Jahr vertreibt, zündete ich immer nur ein einzigen an.
Die Summen die dafür ausgegeben werden, sollten lieber ins Orgonit gesteckt werden, das stimmt.

Gruß celos
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ReNature
Gast
« Antworten #5 am: Dezember 30, 2008, 10:08:10 »

Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber selbst der Rauch aus Kaminen steigt bereits heute nicht in die Höhe auf,
sondern senkt sich zum Boden hin. Soweit meine Beobachtungen jetzt gerade in meiner Umgebung.

Wenn es morgen, wie auch schon zu Silvester 2007 übrigens, gleiche Bedingungen hat,
kommt der nach oben geschossene Dreck in kürzestester Zeit wieder nach unten.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass es auch was mit der Geothermie zu tun haben könnte.
Habe den ganzen Tag schon erhebliche körperliche Auffälligkeiten. Irgenwas läuft hier mal wieder sehr still aber nicht unbemerkt.

Na dann Prost!  ;-)
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ReNature
Gast
« Antworten #6 am: Dezember 31, 2008, 05:52:05 »

"Feuerwerk fällt aus": in vielen arabischen Ländern wird der Jahreswechsel ohne ... Raketen begangen

http://www.tagesschau.de/ausland/gaza406.html

Ich habe auch vor, das Neue Jahr ruhig (und leise), besonnen und freudig zu begrüßen.
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Steirerbua
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« Antworten #7 am: Januar 07, 2009, 11:40:02 »

Heuer hatten wir in Graz am Sylvestertag eine wesentlich geringere Feinstaubbelastung. An einer Messstelle (Süd9 wo immer besonders krasse Überhöhungen waren, wurde nur ein Fünftel der letzten Jahre gemessen -laut Radio! Die CBs in Graz wirken bereits ganz gut!
http://steiermark.orf.at/stories/332372/
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