Ich machte mit meiner Familie Urluab auf Elba, und kümmerte mich dann gleich um eine Großsendanlage auf dem Monte Capane, dem höchsten Berg auf der Insel. Auch auf der Hinfahrt mit der Fähre fielen mir ein paar HHG's ins Wasser.
Die erste Woche war noch einigermaßen schön, mit einer erträglichen Anzahl an Chemiewolken. Am 1. September gings dann leider richtig los, alles zugeschmiert und zugenebelt.
Diesen Tag nutzte ich, um wie geplant den Monte Capane zu busten.
Als ich allerdings die Seilbahn zum Monte Capane erreichte bekahm ich einen Schock. 17€ für Berg und Talfahrt pro Person. Das ist absoluter Wucher, nur um sich mit Mikrowellen bestrahlen zu lassen. Aber es gibt tatsächlich nicht wenige, die das scheinbar nicht stört. Zu sehen gab es nähmlich bei diesem Wetter außer Antennen und Chemiewolken, durch die man sogar mit der Seilbahn durchfährt, nichts.
Ich habe mich dann entschieden allein raufzufahren, und der Rest meiner Familie musste unten warten.
Es gibt bestimmt noch mehr Anlagen auf der Insel aber dafür fehlte mir Geld und Zeit (Familienurlaub).
Die Antennenanlage auf dem Monte Capane nach dem Busten:

Aussichtsplattform mit riesigen Trommeldosen in wenigen Metern Entfernung:

Ab dem 1. September gab es nur noch vereinzelt Tage mit Sonnenschein, Dafür aber viel Chemiewolken und chemischen Nebel. Einmal war es mir sogar möglich mit meinen 2 Einrohren (Rohre auf CB-Länge verlängert) für ca. 1 Stunde Sonne zu bekommen, indem ich sie Richtung Sonne ausrichtete (Wir waren auf einem Campingplatz. In einem Hotal ist das sicher nicht möglich).
So sah es am Strand aus - Weltuntergangsstimmung:

Und so zu gleicher Zeit über uns:

Dieses Bild fand ich zufällig im Internet:

Google Übersetztung aus dem Italienischem:
Weit verbreitet Nebel durch die absichtliche Verbreitung von Partikeln in die Atmosphäre ...
Auf der Heimfahrt (eigendlich wollten wir noch ein paar Tage bleiben, aber das "Wetter" war nicht mehr zu ertragen.) versank alles im Nebel. Nach ca. 10 km mit der Fähre war die Insel nicht mehr zu sehen.