Hallo werte Mittleser
ich bin wieder zurück aus dem Lande der Berber und Schlangenbeschwörer :-) Marokko.
Hatte ca 55 Tbs und 20 HHG dabei um mächtig was zu reissen :-))))))
Schon bei der Zwischenlandung in Tanger sah ich riesen Antennenwälder, was gar nicht gut war ,da ich nach Tanger nicht hockkam (1000Kilometer von meinem Zielort) ...
Ganz Marokko ist zugepflastert mit wahnsinnig vielen großen Masten und auch Großssendeanlagen .
Eigentlich könnte ich mir die Arbeit des Berichts sparen und einfach den Link zur Spanientour setzen, denn dort ist der Mastenwald ähnlich riesig .
Weiter ging es nach Agadir wo auch schon vom Flugzeug aus mehrere Großsender sichtbar waren .
Am ersten Abend bin ich mit Rucksack erst mal durchs Touristenviertel gewandert um die Hotelumgebung zu versorgen was schon mal 4 Stunden Fußmarsch bedeutete
Gegen 24 Uhr bin ich dann in die Zone der ärmsten (Bretterhütten und urige Zeltlager ) da dort auch überall Masten herumstanden
Überall waren Leute am Strasenrand mit betteln beschäftigt und Kinder und Tiere suchten in Müllhäufen der Souks (Marktplätze) nach essbaren Früchten und Brot das weggeworfen wurde .
Ich sah dort auch einige Leute denen eine Hand /Bein oder beides fehlte die wie mir ein Marokkaner berichtete mehrmals beim stehlen erwischt wurden und deshalb so für ihr Leben gezeichnet wurden .
Gegen Mitternacht hab ich mich auf den Heimweg gemacht und kurz vor m Hotel kam mir ein Junge entgegen dessen rechter Fuß gebrochen war und ca 120 Grad nach Hinten verdreht einfach herumschlabberte .
Erst dachte ich das ich nicht recht, aber als er neben mir war hab ich es deutlich sehen können ,der Junge humpelte auf seinen Unterschenkelknochen herum und trat voller Hass mit seinem Knie einen vollen städtischen Plastkmülleimer in 1000 Fetzen, Lachte und humpelte weiter .
Es war alles so unwirklich echt der Hammer .
Hier einige Fotos der Anlagen bei Tageslicht am nächsten Tag aufgenommen.
Das erste waren mehrere Sender auf einer Bank

nur wenige Meter weiter :

dann weiter zum Fischerviertel

Hoch am Berg eine seltsame Palme die mir schon aus 2 Kilometer Entfernung ins Auge auffiel.
Plastik wächst einfach anders als natürliche Palmen :-)
diese falschen Palmen begegneten mir sehr oft in diesem Land , eigentlich komisch das die Leute einerseits verhungern,aber Mobilfunkmastentarnung darf ruhig teuer sein ...
Denkt mal drüber nach falls ihr noch zu den Zweiflern der Thematik gehört .
