Falls Ihr Euch an unsere erste Namibia-Tour ("operation desert rain") erinnert,
wißt Ihr wie verblüfft wir über die namibische Küstenwüste waren, die ja das ganze
Land von Norden bis Süden begleitet.
Obwohl seit jener expedition im September 2004 auch in der Namibwüste teilweise
ungewöhnlich starke Regenfälle auftraten, ist die Wüse doch immer noch eine Wüste.
Ich frage mich, ob unsere Ozeanbeschenkung entlan dieser Wüstenküste diese
Anomalie in dauerhafterer Form korrigieren wird.
Trotz all der gelehrten Erklärungen seitens metereologisch geschulter
Menschen, geht mir diese merkwürdige Konstellation doch nicht in den Kopf.
Regelmäßig starke Wolken vor der Küste, die auch über dem Meer abregnen,
aber kein Tröpchen auf den fruchtbaren Wüstensand. die wolkengrenze sieht
oft wie mit dem Rasiermesser gezogen aus.
Wir blieben 2 Nächte bei unseren Freunden in Walvis Bay, um uns nach 3
Jahren, die wir nur sporadischen Email- und ganz selten Telefonkontakt hatten
wieder auszutauschen.
Sie haben ein paar Namibische Zeitungen abonniert und ich fand es sehr interessant,
daß man dort viel mehr als in Südafrika im Detail über die anderen afrikanischen Länder berichtet,
auch über die Wettersituation.
während in Südafrika Wetterdaten über das Internet leicht erhältlich sind,
gilt das nicht für die benachbarten afrikanischen Länder.
Wir kriegen also nur gelegentlich Berichte über extreme Situationen wie
Dürren oder Überschwemmungen.
All die Artikel in den namibianischen Zeitungen bestätigten die reichlichen
Regenfälle im Einflußgebiet des Sambesi.
Die meisten Artikel basierten auf Berichten von in den Gebieten tätigen
privaten Hilforganisationen, die natürlich dazu neigen, die negativen Aspekte
zu betonen, da jede Art von humanitärer katastrophe ja bei denen gut für's
Spendengeschäft ist.
Dementsprechend war es auch kein Wunder, daß fast alle Berichte die Regenfälle
negativ waren.
Es hat in einigen tiefliegenden Flächen Überschwemmungen gegeben, aber dabei
handelt es sich meist um Auen und Feuchtgebiete die traditionell immer schon
saisonal überschwemmt waren.
Ein etwas nachdenklicherer artikel zitierte einen der Distriktgouverneure in Sambia,
der sagte, daß die Leute eben so zynisch auf westliche Hilfe spekulieren, daß
sie in der Regenzeit eben nicht diese Gebiete verlassen, wie es seit Jahthunderten
oder Jahrtausenden gemacht wurde, sondern sich lieber von den professionellen
Gutmenschen retten lassen, was oft mit materiellen Belohnungen aller Art verbunden ist.
Ein weiteres Beispiel für die Unterhöhlung von Eigenständigkeit und Selbstverantwortung
durch die pestilenzartigen "Hilfsorganisationen" in der dritten Welt. (Ich würde sie
lieber "Hilflosigkeits-Erzeugungs-Organisationen" nennen)

Überschwemmungene im weiteren Einflußberich des unteren Sambesi
Ich hatte schon zuvor bemerkt, daß die beiden großen SA-zeitungen "Mail and Guardian"
und "The Star" dasselbe Bild einer Mutter mit Kind am Ufer des leicht über
die Ufer getretenen Sambesi benützten, um ihre schwache Überschwemmungsstory zu illustrieren.
(Wenn sie nichts Schlimmeres haben, solle man eigentlich nur von starken Regenfällen sprechen)
Der generelle Trend der letzten Dekaden im südlichen Afrika war ja eine zunehmende Austrocknung
und Versteppung, befor wir anfingen, diese Entwicklung zu stoppen und umzukehren.
Mein Eindruck ist, daß diese Artikel Teil subtilen "Propaganda gegen regen" sind, wenn Ihr versteht,
was ich meine. Vieleicht auch ein letzter Versuch die hinkende "Global Warming" story noch mal
wiederzubeleben, nach dem Motto: Wenn schon kein "Warming" stattfindet, haben wir doch wenigstens
ein paar extreme Wettersituationen zu bieten...
In wirklichkeit ist es Selbstheilung der Umwelt unter dem einfluß von positivem Orgon,
was wir beobachten.
Und das muß passieren und passiert auch im großen Maßstab.
In Südafrika selbst sind die regenfälle auch reichlich und die Framer erwarten eine Rekordernte
dieses Jahr.
Jetzt, mit dem Beginn des Herbstes in der südlichen Hemispäre, ist es erstaunlich zu sehen,
wie grün die Natur hier bei uns noch ist.
Normalerweise sieht die Umgebung von Johannesburg um diese Jahreszeit schon wie eine
Trockensteppe aus.
Aber dieses Mal nicht.
Anstelle von Ockergelb- und Rottönen sieht man veschiedenen Schattierungen von sattem, saftigen Grün.
Und das höre ich aus dem ganzen südlichen Afrika, einschließlich Namibia und natürlich Mosambik, Simbabwe and Sambia.
Mein Eindrück ist, daß die Sambesitour im April 2007 diesen massiven und tiefgreifenden Wandel herbeigeführt hat, nach
einer sehr kurzen drohenden Trockenheit von Jannuar bis März 2007.
Falls Ihr meinen Berichten gefolgt seid, werdet Ihr Euch erinnern, daß jene kürze Trockenperiode Anfang 2007
nach einigen Jahren immer besserer Regenfälle uns dazu anspornte, mit dem massiven Wasserbeschenken zu beginnen.
Ich denke daß die Ergebnisse diesen Entschluß bestätigen.
Georg Ritschl
March 2008
PS: wir sind ab morgen früh wieder unterwegs hinaus auf's Meer....