Wissenswertes über Turmalin: Turmalin – der Lapis Electricus
Eigenschaften von Turmalin-Pulver
Darf man Edelsteine zermahlen?
Weite Infrarot Strahlung - Allgemeine Betrachtung
Negativ Ionen
Der piezoelektrische Effekt - oder Piezoeffekt
Der pyroelektrische Effekt
Anwendungsbeispiele von piezo- und pyroelektrischem Effekt
Turmalin – der Lapis Electricus Die ganze Materie - fest, flüssig oder gasförmig - besitzt eine Eigenschwingung, die sie in Form von messbaren elektromagnetischen Wellen an ihre Umgebung abgibt. Besonders interessant sind die Eigenschwingungen von Mineralien und Kristallen deren Wellenbereich mit dem des menschlichen Körpers übereinstimmt. Hinter dem abstrakten Begriff „Schwingung“ verbergen sich rhythmische dynamische Prozesse, denen bis in kleinste Atom alle Erscheinungen des Daseins untergeordnet sind. Der Edelstein Turmalin besitzt überdies piezo- oder pyroelektrische Eigenschaften, die bezüglich ihrer Intensität im Verhältnis zu anderen Kristallen aus dem Mineralreich heraus ragen. Entdeckt wurde der Piezoeffekt schon 1880 bei Versuchen mit Turmalin-Kristallen von den Brüdern Curie.
Eigenschaften von Turmalin-Pulver Die piezoelektischen und pyroelektrischen Eigenschaften des Turmalins schließen wir durch das langsame Zermahlen der Turmalinkristalle auf und verstärken dadurch die Wirkung um ein Vielfaches. Ähnlich der Homöopathie, bei der die Wirkung der Substanz durch Zerreiben und Schütteln verstärkt wird, wird bei beim Turmalin die Negativ-Ionen-Strahlung und die Tiefen-Infrarot-Strahlung durch das Zerreiben und Zermahlen der Edelsteine intensiviert. Die den heutigen wissenschaftlichen Anforderungen genügenden Studien zeigen in der Gesamtbetrachtung, dass die untersuchten Turmalin-Pulver in immer feineren Zerreibungen von 0,074 mm über 0,005 mm oder 0,002 mm bis hin zu Turmalin-Nano-Pulver eine immer stärkere Negativ-Ionen-Strahlung bzw. Tiefen-Infrarot-Strahlung abgeben. Das erklärt sich dadurch, daß der Turmalin als piezo- und pyroelektrischer Kristall als Ionenkristall permanente elektrische Polarisation erzeugt, die wir durch das Feinmahlen in kleinste Turmalinkristallteilchen verstärken. Die ursprüngliche polare Struktur - ein analoger und ein antiloger Pol - bleibt dabei auch in der mikrokristallinen Struktur des Turmalinpulvers erhalten! Aus einem Turmalin-Einzelkristall werden durch das Mahlen einige Millionen Kristalle mit entsprechend millionenfacher Mikrooberflächenladung erzeugt. Durch Temperaturschwankungen, Erwärmung und Abkühlung, werden die gegenüberliegenden Flächen der pulverisierten Turmalinkristalle entgegengesetzt elektrisch aufgeladen. Diese messbaren Polarisationseffekte sind gerichtete Kräfte bis in die Turmalin-Mikrostruktur, die beim Erwärmen einen positiven = analogen und einen negativen = antilogen Pol bilden und einen schwachen elektrischen Strom von 0,06 mA der auch in Lebensprozessen bei Pflanze, Tier und Mensch zu finden ist. Man spricht dann von bioelektrischer Wirkung des Turmalins.
Darf man Edelsteine zermahlen? Auf einen Vortrag des Anthroprosophen und Wissenschaftlers Dr. Rudolf Steiner in dem er auf die Bedeutung und Wirkung des Zerreibens mineralischer Substanz eingeht, möchten wir den interessierten Besucher unserer Website hinweisen:
Rudolf Steiner GA 98 Seite 121:
"Wenn Sie den Stein zerschlagen, zerstören, so bedeutet das ein Wohlgefühl. Unendliches Wohlgefühl sehen Sie herauspulsieren aus dem Steinbruch beim Arbeiten der Männer."
Rudolf Steiner GA 98 Seite 155:
"Sie können dem Mineralreich keinen größeren Gefallen erweisen, als wenn Sie einen Stein zerschlagen: das ist seine wahre Wollust."
Weite Infrarot Strahlung - Allgemeine BetrachtungDas Sonnenlicht hat einen direkten Einfluss auf vegetative Vorgänge und biochemische Prozesse bei Pflanze, Tier und Mensch. Das in der Umwelt vorkommende Licht - „Weißes Licht“ genannt - ist eine Mischung unterschiedlicher Wellenlängen mit 380 bis 750 Nanometern Lichtwellenlänge:
Farbton Wellenlänge Energie pro Photon
Violett 380 - 420 nm 3,26 - 2,95 eV*
Blau 420 - 490 nm 2,95 - 2,53 eV
Grün 490 - 575 nm 2,53 - 2,16 eV
Gelb 575 - 585 nm 2,16 - 2,12 eV
Orange 585 - 650 nm 2,12 - 1,91 eV
Rot 650 - 750 nm 1,91 - 1,65 eV
(*eV = Elektronenvolt)
Das Sonnenlicht hat ein viel größeres Lichtwellenspektrum als das für uns sichtbare Licht. Die Elektromagnetische Strahlung außerhalb der menschlichen Wahrnehmungsfähigkeit mit niedrigerer Wellenlänge als violett wird bis zu einer bestimmten Frequenz als Ultraviolett- oder UV-Strahlung bezeichnet, solche mit größerer Wellenlänge als rot bis zu einer bestimmten Wellenlänge als Infrarotstrahlung.
Bei kurzwelliger Infrarotstrahlung (ab 780 nm) spricht man oft von Nahem Infrarot (Near Infrared, NIR), bei Wellenlängen von ca. 5...25 Mikrometer von Mittlerem Infrarot (Mid Infrared, MIR). Extrem langwellige IR-Strahlung (25 µm-1 mm) bezeichnet man als Weite Infrarot Strahlung (Far Infrared Ray, FIR-Strahlung).
Negativ Ionen Die Gasmoleküle der uns umgebenden lebenswichtigen Luft besitzt positive und negative Ladungen. Ionen sind Stoffteilchen, die mindestens ein Elektron abgegeben oder aufgenommen haben und besitzen daraus entweder negative oder positive Ladung. Da Gas-Ionen ständig in Bewegung sind, verteilen sie ihre Ladung an die Umgebung. Sie binden sich an Aerosole, ein Gemisch aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen wie z.B. Hausstaub, Zigarettenqualm, Nebel aus einer Spraydose, Ruß oder Ölqualm aus einem Autoauspuff. Auch an Bakterien und Keime lagern sich Negativ Ione an und machen diese durch ihre elektrische Ladung unschädlich. Wir leben mit Ionen, diesen „wandernden Teilchen“, intensiv zusammen. Ione finden sich in unvorstellbaren Mengen in unserer Atemluft - natürlich auch im Wasser - und unser Wohlbefinden hängt deutlich von der Qualität und Zusammensetzung unserer Atemluft ab und wir befinden uns durch die Atmung in einem ständigen Austausch mit den negativen und positiven Ionen. Das Einatmen ionisierter Luft fördert die Sauerstoffanreicherung im Blut, sie wird als „Vitamin der Luft“ bezeichnet. Ein hoher Anteil negativ ionisierter Luft findet sich an Wasserfällen, im Gebirge, am Meer, nach einem Gewitter. Dagegen liegt ihre Konzentration in geschlossenen Räumen erheblich unter der einer natürlichen Umgebung. Wenn die Ionen in der Luft fehlen, leidet der Mensch. Extreme „Ionen-Räuber” sind elektrische Aufladungen durch Kunststoff-Flächen, Synthetikfasern oder Hausstaub. Auch Elektro-Smog bei Computern und Mobiltelefonen usw. verringert die Ionen-Anzahl. Eine Anreicherung der Raumluft mit Negativ-Ionen durch Öko-Putz mit Turmalin-Pulver und ionisierender Wandfarbe ist erstrebenswert. Sie kennen alle das Gefühl ein Fenster zu öffnen und frische Luft einzuatmen oder nach einem Sommergewitter, ins Frei zu treten. Negativ-Ionen sind positiv für Lebensprozesse.
Der piezoelektrische Effekt - oder Piezoeffekt - beschreibt das Verhältnis von mechanischem Druck (griech. piezein - drücken) und elektrischer Spannung in fester Materie, ist somit die Fähigkeit eines Minerals Druck in elektrische Ladungen umzuwandeln. Der Piezoeffekt zeigt sich bei dem Turmalin dadurch, dass bei von außen wirkendem Druck und daraus entstehender Verformung auf dessen Oberfläche elektrische Ladungen auftreten (direkter Piezoeffekt). Umgekehrt verformt sich der Turmalin beim Anlegen einer elektrischen Spannung (inverser Piezoeffekt). Der Piezoeffekt gilt in der Physik als Vermittler zwischen Mechanik und Elektrostatik. Wird der Turmalin durch Druckeinwirkung verformt, entstehen eine Vielzahl mikroskopisch kleiner Dipole, die in ihrer Gesamtheit einen messbaren elektrischen Strom von 0,06 mA erzeugen. Diese Elektrizität wird auch als Bioelektrizität bezeichnet, da sie dem Energieimpuls in den Nervenbahnen verwand ist. Auch Lebensprozesse bei Tieren und Pflanzen unterliegen bioelektrischen Abläufen. Die bioenergetische Wirkung des Turmalins wird in den USA bei modernen Multifunktionsprodukten seit Jahren erfolgreich eingesetzt.
Der pyroelektrische Effekt bei dem Turmalin - oder auch Pyroelektrizität, pyroelekrischer Effekt oder pyroelektrische Polarisation - beschreibt die Fähigkeit, auf eine Temperaturveränderung (griech. pyrein, pyro - brennen, ich brenne) mit Ladungstrennung zu reagieren und die einwirkende Wärme in elektrische Ladungen umzuwandeln. Bei dem Turmalin als pyroelektrischem Kristall handelt es sich um einen Ionenkristall mit andauernder elektrischer Polarisation. Durch eine Temperaturveränderung - Erwärmung/Abkühlung - werden die gegenüberliegenden Flächen der Turmalinkristalle entgegengesetzt elektrisch aufgeladen. Diese Polarisationseffekte bei dem Turmalin sind gerichtete Kräfte bis in seine Mikrostruktur messbar, die beim Erwärmen einen positiven analogen und einen negativen antilogen Pol bilden. Der pyroelektrische Effekt wurde erstmalig bei Turmalinkristallen nachgewiesen und erzeugt, wie oben beschrieben einen schwachen elektrischen Strom von 0,06 mA.
Anwendungsbeispiele von piezo- und pyroelektrischem Effekt: Feuerzeuge, Sensoren, Multifunktionsprodukten, Wasseraktivierung, Wasserreinigung, Kosmetik, Luftionisierung, Mikroskopen, Dieselmotoren, Fernsehen, Bewegungsmeldern, Biokeramik u.a.
Quelle:
www.TurmalinaVitalis.deIch dachte, daß würde vielleicht einige interessieren.
Liebe Grüße
Honigblume