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Autor Thema: Expedition Italien Teil 3  (Gelesen 5214 mal)
Loveheart
Gast
« am: Januar 21, 2008, 04:24:52 »

Expedition nach Italien Teil 3
« Letzte Änderung: Januar 21, 2008, 05:54:13 von Loveheart » Gespeichert
Loveheart
Gast
« Antworten #1 am: Januar 21, 2008, 04:26:13 »

Expedition Südtirol-Norditalien Teil 3

Anfang Mai 2007 brachen wir nach monatelanger Recherche endlich wieder auf, um unser Italienprojekt zu vollenden. Für die Tour haben wir 3000 Towerbuster, 300 HHGs, etliche Spezialteile für Gewässer, 100 Einrohr-CBs, 15 Haubitzen, acht Medi-CBs und zwei große CBs gefertigt. Davon versandten wir 400 kg per GLS zu einer Kontaktperson nach Maiano. Für die Tour planten wir zehn Tage ein, in denen wir etwa 7000 km zurücklegen wollten. Etwa 60 Pässe galt es in den Alpen und im oberen Apennin zu bewältigen. Da bei unserer letztjährigen Tour leider unser BMW-Kombi den Garaus machte, stiegen wir dieses Mal auf einen allradgetriebenen VW-Bus um. Wir nutzten die Kapazität und luden den Bus bis unter‘s Dach mit Orgonit voll.
   
Morgens um 5.30 Uhr machten wir uns auf den Weg. Wir fuhren in Richtung Garmisch, wo wir uns wegen früherer Aktivitäten erst einmal ausruhen konnten. Hinter der Grenze legten wir los und verteilten an vielen kleinere Masten TBs. Am Fernsteinsee nutzten wir die Möglichkeit, eines unserer Spezial-Wasserteile zu testen. In Österreich versorgten wir keine größeren Anlagen, weshalb wir auch keine Bilder von diesem Abschnitt geschossen haben.

In Italien trafen wir am Reschenpass die erste größere Masten-Ansammlung, die wir flugs erledigten. Wir hatten uns für diesen Tag einiges vorgenommen. Durch das gesamte Vintschgau legten wir eine TB-Linie bis hinunter nach Bozen, wo wir bereits letztes Jahr aktiv waren. Für dieses Jahr wählten wir die Panoramaroute durchs Fleimstal.
In Predazzo fanden wir die erste Großanlage mitten in einem Wohngebiet:



Nach unseren Recherchen wird diese Anlage von der Nato betrieben. Auffallend ist die seltsame Schüsselform. Bei allen vergleichbaren Anlagen ist uns ins Auge gefallen, dass alle Sendeeinheiten in Richtung Boden strahlen.
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Loveheart
Gast
« Antworten #2 am: Januar 21, 2008, 04:33:46 »

Über den Passo Rolle fuhren wir weiter Richtung Mittelmeer. Auf der Passhöhe fanden wir zwei gut getarnte Sendemasten, die wir versorgen konnten. Dort, auf 2200 Metern Höhe, behinderte uns noch der Schnee des letzten Winters.



Die wunderschönen Dolomiten lagen bald hinter uns. Die Berge wurden kleiner, die Masten dafür umso größer. Bei Lamon versorgten wir diese beiden Anlagen und beschenkten nebenbei die großen Stauseen:




In Bassano del Grappa konnten wir richtig loslegen. Dort trifft man auf viele Dipol-Antennen, die versorgt werden wollen. Der Boden war durch die Dürre hart wie Stein. Dank unserer großen Spaten und Pickel hatten wir aber keine Probleme unsere Gerätschaften zu vergraben.




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Loveheart
Gast
« Antworten #3 am: Januar 21, 2008, 04:39:55 »

Über Serpentinen fuhren wir hoch zum Monte Grappa. Was uns auf knapp 2000 Meter Höhe erwartete übertraf alle unsere Vorstellungen: Dort finden sich drei Großanlagen auf engstem Raum. Das ganze Areal um die Masten herum ist ein beliebtes Ausflugsziel der Italiener. Wir hatten Mühe, uns an parkenden Touristen-PKWs vorbeizuschlängeln. Da die Anlagen so dicht nebeneinander stehen, spendierten wir dem Hügel einen CB, der sich genau zwischen den drei Anlagen befindet.










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Loveheart
Gast
« Antworten #4 am: Januar 21, 2008, 04:42:07 »

Es ging weiter Richtung Adria, wo wir unser Quartier hatten. Auf dem Weg dorthin fanden wir noch unzählige Masten, die wir natürlich entstörten.



Endlich in unserem Hotel angekommen freuten wir uns auf das italienische Abendessen und auf eine Flasche guten Rotwein. Leider musste es bei einer Flasche bleiben, da wir am nächsten Morgen schon früh aufbrechen wollten, um auch alle unsere Tagesziele zu erreichen.

Nicht weit vom Hotel entfernt ging der Wahnsinn von Neuem los: Ein Masten neben dem anderen und kein Ende in Sicht:


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Loveheart
Gast
« Antworten #5 am: Januar 21, 2008, 04:44:01 »

In Richtung Udine war der Himmel wie versuppt. Erst nach etlichen Bust-Aktionen lockerten sich diese Wolkenformen etwas auf. Ihr Erscheinungsbild hängt mit den elektromagnetischen Auswirkungen der Sendeanlagen zusammen.




In der Gegend um Codroipo war der Boden völlig ausgedörrt, was zu dieser Jahreszeit eigentlich nicht üblich ist. Die Regenfälle im Winter und Frühjahr waren ausgeblieben. Für ganz Europa, und insbesondere Italien, wurde von den Meteorologen ein Dürrejahr vorhergesagt.

http://www.netzeitung.de/vermischtes/627673.html
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/duerre_aid_55357.html
http://www.n-tv.de/689421.html
____________________________________

« Letzte Änderung: Januar 21, 2008, 06:12:58 von Loveheart » Gespeichert
Loveheart
Gast
« Antworten #6 am: Januar 21, 2008, 04:45:47 »

Nicht weit entfernt trafen wir auf eine schöne Kirche, die leider durch folgende Sendeanlage verschandelt wurde. Der einzige Grünstreifen, den wir ringsum entdecken konnten, lag unmittelbar vor einem Bankgeschäft. Wir machten uns nichts aus dem Trubel und den neugierigen Augen, zückten einen Spaten und platzierten eine große HHG so, dass sie nicht sofort gefunden wird. Die Bäume in der Gegend um den Masten sehen alles andere als gesund aus, aber seht selbst:




Der „Eifelturm“ von Udine überragt sämtliche Bauwerke der Stadt. Wir fuhren zielstrebig darauf zu und versorgten unterwegs noch das Fußballstadion.




Etwa 1000 Meter entfernt ist auch schon der nächste Turm zu finden.


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Loveheart
Gast
« Antworten #7 am: Januar 21, 2008, 04:46:25 »

Wir fuhren weiter nach Spilimbergo, wo wir auf ein italienisches „Wiederaufforstungsprojekt“ aufmerksam wurden: Da sich echte Bäume als Tarnung nicht eignen – sie würden wohl durch die hohe Strahlendosis absterben – hat man hier Plastikpalmen und Plastikkiefern zur „Begrünung der Landschaft“ gewählt. Selbst der Lichtmasten auf dem folgenden Bild ist eine getarnte Sendeantenne:




Der Tagliamento, den man von seiner Größe mit dem Main vergleichen kann, führte kein Wasser. Zu dieser Zeit müsste normalerweise das Flussbett mit Schmelzwasser gut gefüllt sein. Frühestens im Herbst sollte der Fluss so ausgetrocknet sein wie auf folgendem Bild:

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Loveheart
Gast
« Antworten #8 am: Januar 21, 2008, 04:49:57 »

In Aviano befindet sich auf einem amerikanischen Militärflughafen ein großes Atomwaffensperrlager. Dort soll es riesige unterirdische Anlagen geben. Für uns war das Anlass ausgiebig zu busten und das Areal großflächig mit TBs, HHGs und Einrohr-CBs zu versorgen. Anschließend waren wir ziemlich hungrig und legten erst einmal eine kleine Mittagspause ein, um uns für das Tageshighlight zu stärken. Oberhalb des Flughafens befindet sich eine Sendeanlage, die sich als militärische Fernmeldeeinrichtung entpuppte. Wir fanden das Ausmaß der Anlage erschreckend und faszinierend zugleich. Um für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen, ließen wir etliche HHGs, TBs und Einrohre zurück.




Nach unserer Aktion staunten wir nicht schlecht, als über uns etwas Seltsames seine Kreise zog. Ob es sich um einen Mini-Heli oder eine Drohne handelte, können wir nicht sagen, aber seht selbst:


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Loveheart
Gast
« Antworten #9 am: Januar 21, 2008, 04:51:09 »

Bei mittlerweile 30° Celsius im Schatten machte uns das Busten richtig Spaß. Das alte Feeling der Spanientour 2005 war plötzlich wieder präsent. Wir wollten unbedingt mehr davon. Nur 20 Kilometer entfernt wurde unser Wunsch von den Illus erfüllt: In Viottorio Veneto stehen zwei größere Anlagen. Wir erklommen sie zu Fuß, was sich als sehr schweißtreibend herausstellte.







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Loveheart
Gast
« Antworten #10 am: Januar 21, 2008, 04:52:03 »

Auch am anderen Ende der Stadt wurden wir fündig. Um diese Sender zu erreichen, mussten wir uns zu Fuß und mit Rucksäcken bepackt einen Pilgerweg hocharbeiten. Da wir dafür mehr Zeit als geplant benötigten, schafften wir an diesem Tag leider keine weitere Großanlage mehr.

« Letzte Änderung: Januar 21, 2008, 04:53:41 von Loveheart » Gespeichert
Loveheart
Gast
« Antworten #11 am: Januar 21, 2008, 04:55:44 »

An unserem dritten Tag wurden wir schon frühmorgens von Helikopter-Gebrumm aus dem Bett geworfen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns gestärkt an die Arbeit. Wir waren auf der Suche nach einer große Radaranlage, die nach unseren Recherchen bei Portoguaro liegen sollte. Wir hatten Glück und fanden das Radar dann auch ziemlich schnell. In der Venezianischen Tiefebene sind neben dem von uns gesuchten Radar riesige Richtfunkschüsseln und weitere Sendeanlagen und Radare aufgestellt, die wir schnellstens versorgten. Das landwirtschaftliche Bewässerungssystem besteht hier aus einer Vielzahl parallel laufender, betonierter Wasserkanäle, die eine Tiefe von mehreren Metern aufweisen und zum Busten einladen. Als besonderes Geschenk haben wir eine große Haubitze versenkt, die mit einem Rohrdurchmesser von 130 mm und einem Rauchquarzdoppelender von 2,5 kg das Wasser im weiten Umfeld sicher ordentlich energetisieren soll. Unsere Befürchtungen, die Haubitze könnte beim Werfen kippen und liegend ankommen, ist nicht eingetroffen: Wir konnten sie senkrecht im Wasser platzieren.




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Loveheart
Gast
« Antworten #12 am: Januar 21, 2008, 04:58:13 »

Nach der Wasseraktion bemerkte uns ein schwerer Militär-Heli, der uns mehrmals umkreiste. Da wir gerade die SD-Karte auf eine mobile Festplatte spielten, konnten wir in dem Moment leider kein Foto machen.

Weiter ging’s in Coneg Liano, wo wir wieder schwer bepackt den Berg hoch marschierten und uns austobten.




Nach der kleinen Aufwärmübung in Coneg Liano machten wir uns zum Monte Cesen auf, um die auf 1600 Meter Höhe gelegene Anlage zu besuchen. Das Beschenken war angenehme Routine. Das Gipfelkreuz und die nahe gelegenen Ruinen wurden mitversorgt.


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Loveheart
Gast
« Antworten #13 am: Januar 21, 2008, 04:59:34 »

Die nächste Großanlage fanden wir nicht auf Anhieb. Wir hatten Schwierigkeiten, eine Zufahrtsstraße zu finden. Ganze drei Stunden irrten wir auf irgendwelchen
einsamen Feldwegen und Schotterpisten die Berge rauf und runter, um immer wieder aufs Neue enttäuscht zu werden. Kurz bevor wir aufgeben wollten, fanden wir eine ortskundige Person, die sogar deutsch sprach und uns den Weg nach oben beschrieb. Er sagte, die Auffahrt wäre nur mit einem Jeep möglich und würde mindestens eine Stunde dauern. Wir wollten eigentlich in einer Stunde zurück im Hotel sein, um noch zu einem Abendessen zu kommen. Dank John Connors endzeitlichem Fahrstil kamen wir schon nach 25 Minuten oben an. Nach der halsbrecherischen Fahrt waren wir beide kreidebleich und hatten ein ziemlich flaues Gefühl im Magen. Nach 15 Minuten joggendem Busten hatten wir etliche HHGs und Einrohre vergraben. Beim Herunterfahren konnten wir noch den Berg versorgen.




« Letzte Änderung: Januar 21, 2008, 05:01:57 von Loveheart » Gespeichert
Loveheart
Gast
« Antworten #14 am: Januar 21, 2008, 05:02:56 »

Bemerkenswert ist, dass wieder einmal etliche Schüsseln direkt nach unten auf den Fels strahlen. Ob das rot-weiß verkleidete Türmchen ein Radar beherbergt, konnten wir vor Ort nicht klären.

Am vierten Tag packten wir erst einmal unsere Koffer, um das Quartier an der Adria zu wechseln. Auf dem Weg nach Mestre konnten wir viele kleine und große Masten zählen. Den ersten größeren Turm haben wir fotografiert:



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