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Autor Thema: Tips aus der Karibik  (Gelesen 3011 mal)
AdamundEva
Gast
« am: Juli 19, 2007, 04:38:48 »

HHG’s für Wohnzimmer und Büro.
Sie sehen nicht nur gut aus, sie zeigen auch, was sie drin haben. Das erspart mir, den Leuten zu erklären, daß da ein Kristall drin ist und so weiter. Ein Einheimischer würde mir eh nicht glauben, daß da was Wertvolles drin ist, was man aber nicht sieht. Er würde mich für einen Betrüger halten. In der Spitze neben dem Kristall bleibt eh nicht viel Platz für Metallspäne.

Unsere Luxus-Klasse sieht so aus:
Diese Objekte stellen sich die Leute gerne ins Wohnzimmer. Der Polizeichef hat zwei auf seinem Schreibtisch.








Hierzu ein paar Betriebsgeheimnisse:
Hier seht Ihr, wie wir die Kristalle in die Gläser hineinhängen und justieren. Die Spule für den Kristall wird auf der Alustange gewickelt. Sie paßt dann für die meisten Kristalle. An den herumliegenden Alustangen könnt Ihr die Drahtschlaufen sehen, die die Spule halten. Mit Hilfe der vielen Bohrungen, einem Nagel und einem Plastikplättchen kann man die Höhe des Kristalls im Glas einstellen. Kunstharz muß man natürlich zweimal gießen – erst in die Spitze ohne Metall und wenn die Spitze fest ist wird der Rest mit Metallspänen und Kunstharz gegossen. Am Boden eine von Karin’s meisterhaften SBB-Spulen.



Wenn die HHG’s nicht aus dem Glas rauskommen wollen, dann müssen sie 15 Minuten ins Gefrierfach. Dann geht’s immer.

Auf diesem Tisch gibt es noch ein paar Besonderheiten:



Links in den kleinen Fläschchen sind Deko-Farbplättchen aus dem Schreibwarenladen.
TB’s gießen wir in kleinen Plastikbechern. Die fallen da ganz leicht raus, wenn sie ausgehärtet sind.
Rechts hinten stehen Quarzbrocken, die wir irgendwo im Gelände finden. Bearbeitung mit Hammer und Meisel, dann kommen sie in die TB’s.
Hinten in der Mitte stehen „Mompies“. So nennen wir HHG’s die wir in abgeschnittene Montpellierflaschen gießen. Die nehmen wir fürs Gelände.
Für den Kunstharz haben wir den Importeur ausgekundschaftet. Dort gibt es vielleicht ein Dutzend Sorten zwischen 8 und 11 Euro pro Galone (3,78 Liter).
Metallspäne werden meist zum Engpaß, das hängt von der Auftragslage der Metallwerkstätten mit Drehbänken ab. Wir müssen im Umkreis von 100 km alle abklappern. Vor einem Jahr noch gab es Aluspäne umsonst. Jetzt ist der Alupreis weltweit gestiegen und die Späne werden verkauft zu über einen Euro pro Kilo.


Noch ein Detail:
Zum Einschlagen von Erdrohren haben wir uns einen Stock zum Vorbohren angefertigt. Das Ende zum Draufschlagen ist mit Fahrradschlauch umwickelt, dadurch bricht er nicht auseinander.
 


HHG als Lampe



Spitze mit Kristall und Spule vorgießen. Dabei eine abgeschnittene Montpellier-Flasche am Gewinde mit in die Spitze eingießen. Dadurch entsteht ein Hohlraum, der beim zweiten Guß mit Metallspänen frei gelassen wird. Zur Beleuchtung nehme ich eine 5 Watt Energiesparlampe. Glühbirnen, die heiß werden kann man hier nicht verwenden.



Als Form für diese Pyramide habe ich mir 4 Dreiecke aus Glas ausschneiden lassen, die ich dann mit Zwei-Komponenten Epoxy-Kleber an den Kanten verklebe. Damit die Form lange halten soll, muß das Glas sehr dick sein. 5mm Glasplatten brechen manchmal schon beim oder nach dem ersten Guß wegen der Wärmeausdehnung.

Franz

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BustaBust
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« Antworten #1 am: Juli 19, 2007, 08:17:31 »

Wirklich super, super stylisch die beleuchtete Pyramide.

Ich nehme mir schon seit fast zwei Jahren vor eine ähnliche zu bauen, bin aber bis heute noch nicht wirklich dazu gekommen.

Auch die Idee mit dem Hohlraum ist wirklich genial.

Viele Grüße!
BustaBust
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jessas
Ritter der Orgon-Nuss
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« Antworten #2 am: Juli 20, 2007, 09:11:18 »

Es ist eine Freude, Deine Kunstwerke zu betrachten.

Beim anschauen kam mir die Eingebung: Eine Pyramide, wie die oberste sollte in jeder Stadt stehen. Die Grösse müsste der Einwohnerzahl (oder Anzahl der Funkmasten) entsprechen. Für München am besten gleich eine neue Cheops Pyramide.

Habe einen interessanten Artikel über die Kraftlinien in München entdeckt. Wäre doch fein, wenn sich da noch ein Bauplatz finden würde.

Kraftlinien in München
und ihre Bedeutung für das Stadtleben :
http://architektur-ideenjournal.de/x_muc_kraftlin.htm

viele Grüsse
Harald
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Die Emotionelle Pest? BITTE NICHT FÜTTERN!
naturalize
Gast
« Antworten #3 am: Juli 20, 2007, 09:56:54 »

Die karibischen HHGs sind wirklich ein optisches Schmankerl.

Krieg sowas leider nicht hin.

Aber sicher würden mehr Leute HHGs abnehmen,wenn die auch so klappen würden,einfach als optische Bereicherung ihrer Wohnung.


Harald, z.B. vom Ostbahnhof weg geht eine Ostwestkraftlinie die sehr stark ist.
An der wär eine Positionierung auch super.
Gerhard und Richard haben aber zum Glück schon einiges weggebustet sodass der Aufenthalt am Ostbahnhof energetisch unerwartet für eine Großstadt ein Supererlebnis ist.(nicht überall ist der Energiefluss so stark wie in Schwabach...da arbeiten aber ein Dutzend andere auch daran ohne Orgon)
Ostbahnhof scheint ein Kraftknoten zu sein.

Grüßle,

Andi
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Searcher
Gast
« Antworten #4 am: Juli 20, 2007, 10:27:21 »

Kraftlinien in München
und ihre Bedeutung für das Stadtleben :
http://architektur-ideenjournal.de/x_muc_kraftlin.htm

Hallo Harald
Vielen Dank für den Link über München. Da konnt ich doch wieder etwas über meine Heimat dazu lernen
LG, Pieter
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jessas
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« Antworten #5 am: Juli 20, 2007, 12:08:27 »

Hallo Pieter,

bin selber nicht unbedingt der Kraftort Spezialist, aber was Hr. Reschke da so beschreibt klingt schlüssig.

Einen weiteren Artikel fand ich nicht nur für Münchner sehr interessant, auch wenn mich hier in diesem Forum u.U. ins Offtopic begebe.

%$~#-Parteizentrale München,
Meiserstraße/Königsplatz

Eindrücke von einer Führung im Rahmen der Münchener Architekturwoche A1
sowie eine Gegenüberstellung zu gängigen aktuellen Architekturauffassungen
http://architektur-ideenjournal.de/x_meiser.htm


Disclaimer:
Schliesse mich der Meinung des Autors an, wenn er sagt:
Dieser Beitrag hatte nicht das Ziel, die Nazikultur insgesamt zu rechtfertigen, aber ich komme nicht umhin, bei einem Stilvergleich zwischen sogenanntem faschistischen Stil versus Moderner (Glas- und Beton-) Architektur neue Prioriäten zu setzen und für eine Neubewertung ohne ideologische und tabuisierende Scheuklappen zu plädieren.
Viele Grüsse
Harald
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Die Emotionelle Pest? BITTE NICHT FÜTTERN!
Searcher
Gast
« Antworten #6 am: Juli 20, 2007, 12:40:46 »

Harald
nocheinmal danke
Wiederumhab ich was gelernt. Auch die Querverweise sind ausgesprochen lehrreich.

Wie du schon sagtest, um nicht off topic zu werden, verschieb doch diesen artikel in " Alles Andere ". Das kannst du selbst.
Bestimmt wirds da auch gelesen.
Danke,
Pieter
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