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Autor Thema: Chatblast und Boosting  (Gelesen 5302 mal)
quizin
Gast
« am: April 22, 2007, 12:37:57 »


Es gibt wohl kaum ein Thema, das zu mehr wilden Spekulationen und Mythenbildungen führt wie das Thema Chatblast und Boosting.

Dies gilt insbesondere für Leute, die damit absolut nicht vetraut sind und hier im Forum lediglich Berichte darüber lesen.

Um diesen wilden Spekulationen, wie etwa dem Vorwurf der "Schwarzmagie", die ausschließlich auf dem Boden des Mangels an Kenntnis und Wissen gedeihen, entgegentreten zu können, muß Information her.

Ich bitte daher um Eure Fragen.
Gespeichert
Jeannie
Gast
« Antworten #1 am: April 22, 2007, 05:39:12 »

Hallo Quizin!

Du hast absolut recht, dies ist ein Thema, welches auch ich nicht mehr gerne anspreche. Mittlerweile bin ich zwar von der Richtigkeit dessen überzeugt -  hierzu vielen Dank für deine ausführliche Mail vor einiger Zeit.

Allerdings hat sich mein erster Versuch im Chatblast (vor längerer Zeit) als ziemliches Chaos dargestellt, in dem auch gleich alle Neuen gehen durften - ich natürlich auch.

Ich habe mir sehr viele, natürlich zu viele Gedanken darum gemacht, ob ich vielleicht die Schuld daran gehabt habe, dass es so schwierig verlaufen ist.

Nachdem ich mich dann telefonisch mit Tapier darüber auseinandergesetzt habe, ging es mir wieder wesentlich besser. Hierzu noch ein herzliches Dankeschön an Tapier!

Was aber geblieben ist, ist die Unsicherheit am Chat-Blast teilzunehmen - nicht bezüglich der Richtigkeit, sondern eher meiner eigenen Unsicherheit wegen.

Um es ganz einfach auszudrücken: Bevor ich etwas falsch mache, lasse ich es lieber! Das ist natürlich ein absolut dummes Argument - aber es sitzt halt tief -  zumal ich mich schon wirklich für die erste Teilnahme habe sehr überwinden müssen.

Tschau, Jennifer

Nachtrag:

Es gibt noch etwas, was ich als etwas unangenehm empfunden habe - bzw. wobei ich mich ein wenig überfordert gefühlt habe.

Es wurden in diesem Chat erst einmal Energien an die Neuen verschickt ... und man sollte sich dann äußern, "Wie" man diese Energien wahrgenommen hat.

Hmmm, ich war ja schon unruhig ... und rückwirkend muss ich sagen, dass ich im Grunde wohl nichts empfunden habe, was nicht auf meine Aufregung zurückzuführen war.

Auch hier wieder genauer: Ich bin nicht so energiefühlig, wie viele andere im Chat-Blast und habe mich allein aufgrunddessen schon als ziemlich "Außen-Vor" betrachtet.

« Letzte Änderung: April 22, 2007, 05:56:45 von Jeannie » Gespeichert
quizin
Gast
« Antworten #2 am: April 22, 2007, 09:19:10 »

Danke Jeannie, Franz hat es ja auch schon hier im Forum angesprochen.

Die meisten sind in diesem Fall mit Neuland konfrontiert. Dann steht in jedem Fall Unsicherheit oder eine Erwartungshaltung, doch irgendetwas spüren zu müssen, als energetische Blockade im Weg. Wir überfordern uns selbst.

Mir ging es vor vielen Jahren nicht anders, allerdings im Bezug auf Kraftplätze. Ich "zwang" mich beinahe, an einem offensichtlich schon optisch starken Ort irgendetwas fühlen zu müssen und wusste gleichzeitig überhaupt nicht, was ich denn nun fühlen sollte. Am Ende stand Verwirrung. Irgendwann wurde ich auf einem Waldspaziergang von einem solchen "Vortex" überrascht. Ich hatte gar nicht mehr daran gedacht, etwas spüren zu wollen. Damit war die Blockade nicht vorhanden und die Energie des Kraftplatzes konnte sich mir ungehindert mitteilen.

Meine Unsicherheiten waren verschwunden, ich war zentriert und ruhig. Der Ort teilte sich von selber mit, ich brauchte mir keine Gedanken mehr machen, was jetzt wahrzunehmen sei.

Dieser Ort mit seinen Kräften hat mir viel in der Entwicklung meiner "übersinnlichen" Fähigkeiten geholfen.

Wesentlich an der Sache ist, dass es sich um Heilungsarbeit handelt. Hier wird nicht wild und planlos attackiert, das sollte klargestellt sein.

Eine wichtige Übung für das Boosting sind die Anleitungen von Dooney. Es ist sehr einfach, die hochschwingende Herzensenergie an die zu senden, die man lieb hat. Das ist die beste Übung. Früher sagte man dazu "für das Wohlergehen von jemandem zu beten". Wie sich die Begriffe doch innerhalb weniger Jahre ändern können.....


Man braucht auch nicht von Anfang an energiefühlig zu sein, um diese Arbeit zu tun. Im Regelfall stellt sich diese im Laufe der Zeit von selber ein.

Sehr hilfreich ist der Aufenthalt auf einem sauberen Vortex. Gleichsam eine regelmäßige Wallfahrt, wenn man das so nennen möchte. Ich jedenfalls möchte das nicht mehr missen.






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Searcher
Gast
« Antworten #3 am: April 23, 2007, 08:17:53 »

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« Letzte Änderung: Mai 20, 2007, 11:54:54 von Searcher » Gespeichert
Egoli.buster
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WWW
« Antworten #4 am: April 23, 2007, 10:22:08 »

Dooney ist uebrigens eine Frau, nur zur Richtigstellung.
Ich war erst etwas zoegerlich, ob wir das Thema ueberhaupt so breit hier im Forum diskutieren sollen, weil es ja so viele gibt, di nur darauf warten, dass man mal einen ungeschickten Satz ausspricht, um dann gleich darueber herzufallen und alles sinnverdreht wieder herauszuspucken, in ihren verschiedenen Sudelforen und Hassecken.
Naja, sei's drum Offenheit ist immer noch das Beste.
Ich werde aber diesen Gespraechsfaden trotzdem zu Uebersinnliches verschieben, weil ich finde, das es fuer Newbies erstmal noch nicht darum geht, was wir im Chatblast machen, sondern darum, sich einen CB zu bauen und ein Loch in die Todesmatrix ueber ihren Koepfen zu stanzen.
Dann kamma weiterreden denkichsomalfuermich....
Georg 
Gespeichert

Stellt Euch vor es ist die Neue Weltordnung - Und keiner macht mit
http://www.orgoniseafrica.de
naturalize
Gast
« Antworten #5 am: April 23, 2007, 09:16:04 »

Jeannie, mach Dir mal keinen Kopf, das entwickelt sich langsam, im Orgonfeld.
Bei mir hats auch gedauert,bis zur Jahreswende in etwa meine Sensitivität besser wurde (Lichtintensität als DOR/POR Anzeiger z.B.)
Es kann auch evtl mit einer Blockade auf einem bestimmten Chakra zusammenhängen,welche noch nicht beseitigt wurde.

Beim Gerhard (Röhrmoos) habe ich auch eine energetische Weiterentwicklung in den letzten Wochen feststellen können, das scheint langsam und kontinuierlich vor sich zu gehen und bei jedem Menschen unterschiedlich.
Je stärker Menschen früher einmal in der ,,Matrix'' drin waren,desto länger scheint es zu dauern,bis sich solche Fähigkeiten entwickeln.

Evtl hast du dich schon weiterentwickelt,ohne es zu merken ?

Im Chatblast merke ich einen starken Energiestrom, der auch schützende Energien (gegen Angriffe) beinhaltet.

Meine Erfahrung ist, dass kontinuierlich längeres Berühren/Meditieren mit dem CB die Energiesensitivität steigert- evtl hilft eine mehrstündige Meditation,wenn dazu Zeit ist bei Dir?

Grüßle,

Andi
Gespeichert
quizin
Gast
« Antworten #6 am: April 29, 2007, 11:49:35 »

Wir können nicht Nichtboosten

„Es bekommt einem Menschen nicht gut, jemand anderem ergeben zu sein als Gott. Der Anblick der Demütigung eines Menschen vor dem anderen gefällt mir nicht. Dies ist die schlimmste Form der Demütigung, die geschehen kann.“ (Amir al Mo ´menin Ali)

Ich möchte hier ein paar Gedanken und Überlegungen besprechen, die auf Erfahrungen mit verschiedenen Formen des Wechselspiels der Energieübertragung beruhen.
Im wesentlichen sind es meine eigenen Erlebnisse mit einer Wirklichkeit, die viel größer ist als das, was wir meistens im Alltag erleben.
Diese Erlebnisse sind direkter Natur. Ich hatte sie schon von Kindheit an. In späteren Jahren kam dann noch der Austausch mit Menschen, die über ähnliche Erlebnisse verfügen hinzu. Noch später erreichten mich Gedanken und Berichte eher theoretischer Natur, aus den Bereichen Quantenphysik, Psychologie oder Magie. Letzteres im geschah im Wesentlichen in Form von Literatur.

Ich habe auch lange überlegt, ob ich dazu überhaupt etwas schreiben soll, denn Wilhelm Reich hat alles bereits in seinen Büchern niedergelegt. Ich erkannte beinahe alle meine Überlegungen in seinen Texten wieder. Was mich dann dennoch bewog mich hinzusetzen und meine Gedanken niederzuschreiben war die Tatsache, dass es sich um meine eigenen Erlebnisse und Überlegungen handelt. Die vielfache Gleichartigkeit meiner Gedanken mit denen von Wilhelm Reich bestätigt für mich nur, dass es tatsächlich eine allem zu Grunde liegende universelle Dynamik geben muss.

Den Begriff Boosten verwende ich mit gemischten Gefühlen. Ich bin kein Freund von Anglizismen, mir fällt aber kein treffendes deutsches Wort dafür ein.

Wenn ich mich in meine frühesten Kindheitserinnerungen zurückversetze, dann kommt eine wesentliche und in der Hauptsache emotionale Komponente zum Tragen. Die Welt hatte einen eigenartigen Glanz. Mehr noch, alles war von einem eigenartigen Leuchten umgeben und ungemein lebendig und farbig.
Daran ändern auch negative Erlebnisse nichts. Schmerzliche Erlebnisse wie Schläge, Trauer und Wut brachten diesen Glanz nur vorübergehend zum Verblassen. Er kehrte wieder.

Was mir zuerst auffiel war, dass es zwei Kategorien von Menschen gab. Es solche, die ebenfalls diesen Glanz und diese Wärme ausstrahlten, das waren vor allem alte Menschen, die ihr Leben lang von kleinen Landwirtschaften leben mussten und von einem tiefen religiösen Glauben beseelt waren. Ein wesentliches Kennzeichen der Atmosphäre in ihrer Gegenwart war die Abwesenheit von Angst. Es gab zwar Dinge, die sie fürchteten, aber Furcht bezieht sich auf Konkretes. Angst hingegen hat keinen Gegenstand. Sie ist ein beständiges, alles zersetzendes Gefühl der Halt- und Hoffnungslosigkeit.
Natürlich gab es unter den Alten auch besonders bösartige Exemplare. Es gibt hier keinen Anlass, in irgendeiner Form nostalgisch zu werden. Alkoholismus, Neid und Bosheit sind zeitlose Themen.

Zur zweiten Gruppe gehörten vorwiegend jüngere Menschen, die sich in der Zeit wirtschaftlicher Hochentwicklung ein „besseres“ Leben erarbeiten wollten. Ihnen haftete häufig eine dunkle, saugende Aura an. Glück bedeutete gut da zu stehen, Auto, Haus, Farbfernsehgerät.  Das war die Generation meiner Eltern. Kurz vor oder während des zweiten Weltkriegs geboren und oft schrecklichen Kindheitserlebnissen ausgesetzt, die niemandem zu wünschen sind. Ihnen haftete ein Gefühl der Orientierungslosigkeit an.

In beiden Gruppen gab es aber eine übereinstimmende Überzeugung: dass die Welt so ist, wie sie ist und man daran nichts ändern kann.

Ich wuchs in dieser Übergangsphase zwischen diesen zwei Welten auf. Diese Welten waren nicht von Natur aus so wie sie waren, sondern wurden von Menschen getragen und hervorgebracht.
Ein wesentliches Element des Hervorbringens dieser Welten war der Glaube daran, dass dies die einzig mögliche Welt ist. Sowohl bei der einen, als auch bei der anderen Gruppe begann in mir etwas mitzuschwingen. Ich konnte fühlen, was diese Menschen fühlten.
Beide Gruppen hatten ihre eigenen, unverwechselbaren und direkt wahrnehmbaren Bewusstseinsfelder.

Meine Kindheit war vor allem geprägt von der wechselseitigen Überlagerung dieser Bewusstseinsfelder, die sich in innerhalb meines Erlebens abspielte.

Diese Überlagerung geschah jedoch vor dem Hintergrund und in Gegenwart einer gewaltig schwingenden, allgegenwärtigen Basis: Das Leuchten, die Farbigkeit und Lebendigkeit in der Natur.
Diese Kraft teilte sich beständig mit. Es war wie ein ruhender Grundakkord, in dem die „Botschaften“ wie Obertöne aufblitzten um sofort wieder mit diesem kraftvollen Akkord zu verschmelzen. Auch Musik spricht, ohne Worte zu verwenden.
In dieser Kraft war ständig Bewegung, obwohl sie in sich ruhte.

Mein Großonkel betrieb bis ungefähr zu seinem siebzigsten Lebensjahr eine kleine Landwirtschaft. Er war zeitlebens ein unwirscher Junggeselle.
Eines Sommermorgens, ich ging noch nicht zur Schule, nahm mich mein Vater mit, um dem Onkel beim Heumachen zu helfen. Der Onkel spannte die Kuh an und wir fuhren zu einer Wiese in der Nähe des Baches. Dort angekommen war ich überwältigt von der Schönheit der Hecken, der Wiesen, des Himmels und der vielgestaltigen Farbtöne. Ich kann mich noch heute mit größter Lebendigkeit daran erinnern.

Ich denke, jeder Mensch hat solche Erlebnisse, in denen er der überwältigenden Macht des Grundakkords der Schöpfung gegenübersteht. Es ist dies eine Art des Bewusstseinsfeldes, das über das Menschliche hinausgeht, obwohl der Mensch vollständig darin enthalten ist.

Neben diesen hellen Erlebnissen gab es aber auch dunkle. Ich erinnere mich, so wie meine Schwester auch, dass wir oft nachts Schritte auf dem Dachboden hörten. Unsere Eltern schliefen. Es konnte niemand dort oben sein. Meine Schwester hörte diese Schritte, solange sie im Haus meiner Eltern wohnte.
Manchmal erwachte ich nachts und spürte eine unheimliche, saugende Präsenz neben meinem Bett. Gleichzeitig fühlte ich aber auch, dass diese Präsenz keine Macht über mich hätte, wenn ich keine Angst hätte.

Die frühen Erlebnisse meiner Kindheit sind für mich so etwas wie ein Ankerpunkt und Maßstab. Mein Erleben war weitgehend unverfälscht und lief noch nicht so stark durch die bedingenden Filter einer späteren Erziehung.
Das Wort aus den Evangelien: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr das Himmelreich nicht erlangen“ hat somit eine sehr tiefe und konkrete Bedeutung.

Boosten heißt nun, etwas zu verstärken. Wir erschaffen eine Zielvorstellung und laden sie mit Emotionen auf und verstärken sie. So schaffen wir unsere Lebensziele, egal welcher Art sie sind und von welchen Gefühlen sie getragen sind.

Aufgrund persönlicher Erlebnisse und in Resonanz mit den unterschiedlichen Bewusstseinsfeldern in denen wir uns bewegen, boosten wir die Ereignisse innerhalb dieser Bewusstseinsfelder nun in die Wirklichkeit.
Wir können gar nicht anders. Mit jeder Überzeugung gestalten wir die Welt und senden ein Signal in die Existenz. Wir sind zugleich Sender und Empfänger. Wir können die Signale anderer Wesen empfangen und Signale an diese senden. Diese Signale können sehr gezielt, aber auch sehr undifferenziert in diesem Bewusstseinsfeld vorhanden sein.

Da jeder Sender auch Empfänger ist, kehren die Signale auch in irgend einer Form wieder auf diesen zurück.

Je mehr Individuen nun ein gezieltes Signal in das Bewusstseinsfeld hineinsenden, umso konkretere Formen nimmt das Signal an. Es wird gleichsam eine komplexe Form erschaffen, die einerseits von ihren Trägern am Leben erhalten wird und andererseits die Träger beeinflusst.
Sind die Träger der Form mit dem universellen Grundakkord in Verbindung und Schwingen wie die Obertöne mir diesem mit, so steht sowohl die Gruppe als auch die von ihr geschaffene und getragene Form in direkter Verbindung mit dem Grundakkord.
Je stärker nun das gemeinsame Bewusstseinsfeld die Gedankenform nährt, umso stärker wirkt diese auf die Ereignisse der materiellen Welt und setzt dort wiederum Ereignisse in Bewegung, die dann als Geschehnisse in der dreidimensionalen Wirklichkeit in Erscheinung treten.

Auf diese Art und Weise entstehen Kulturen. Ein Signal wird gesendet, kehrt aus der Existenz wieder zum Sender zurück und wird von diesem wiederum bekräftigt. Es bleibt somit zu einem gewissen Grad lebendig und je stärker es ist, umso mehr Personen erreicht es, die nun in Resonanz dazu treten. Wird das Signal auch von diesen Personen im Falle der Resonanz bewusst bekräftigt, entstehen Wirklichkeiten. Alle beteiligten Personen nehmen im Großen und Ganzen das selbe wahr. Die Wirklichkeit wird somit von jedem einzelnen Träger (Sender und Empfänger) geboostet. Es geht gar nicht anders.
Die Lebensfähigkeit und Vitalität einer Kultur ist ihrerseits aber wiederum abhängig von der Verbindung des gesamten Bewusstseinsfeldes mit dem universellen Grundakkord. Eine lebensfähige Kultur besteht also, musikalisch gesprochen, aus Obertönen, die in stetiger Verbindung mit dem Grundakkord stehen.

Bewusstseinsfelder werden also durch Aktivität geschaffen und durch Aktivität am Leben erhalten. Ich spreche hier gezielt von Bewusstseinsfeldern, die von bewussten Wesen, wie etwa dem Menschen, geschaffen werden. Diese Bewusstseinsfelder entstehen durch aktive Bekräftigung und Verstärkung ( = Boosting), werden durch Boosting am Leben erhalten und durch Boosting gesteuert.

Die meisten Menschen leben in diesem Bewusstseinsfeld wie Fische im Wasser. Sie sind mittendrin, es ist überall und sie nehmen es erst wahr, wenn sie durch irgendein Ereignis aus diesem hinausgeschleudert werden oder dieses von einem anderen Bewusstseinsfeld überlagert wird und dadurch eine Spannung entsteht.

Die Bewusstseinsfelder werden zwar von der Gesamtheit der Träger am Leben erhalten, aber nur von einer verhältnismäßig kleinen Gruppe der Träger gesteuert. Diese kleine Gruppe boostet Signale in das Feld hinein, die dann von der Mehrheit aufgegriffen und bekräftigt, also weiter geboostet werden. Es kann aber genau so gut vorkommen, dass das Signal mit einem anderen Signal, das bereits im Bewusstseinsfeld vorhanden ist überhaupt nicht zusammenpasst. Es wird von den Trägern nicht bekräftigt. Die Überlagerung verläuft dann zu Ungunsten des Signals und das Signal verschwindet wieder aus dem Bewusstseinsfeld.

Ich möchte es noch einmal wiederholen: das Hauptkriterium für die Vitalität eines Bewusstseinsfeldes ist die ständig resonante Verbindung mit dem universellen Grundakkord.
Der Grundakkord ist ein übermächtiges harmonisches Signal, das nicht beeinflusst werden kann.

Bewusstseinsfelder können aber sehr wohl aus der Resonanz mit dem Grundakkord herausgelöst werden. Sie sind aber in diesem Falle nicht mehr aus sich selbst heraus lebensfähig. Die Träger dieses Bewusstseinsfeldes sind nun darauf angewiesen, ihre Energie aus anderen Feldern zu beziehen. Das Kappen der Verbindung zur universellen Basis schafft sofort einen Mangelerscheinung und führt zu Zerfallserscheinungen. In einem Bewusstseinsfeld manifestiert sich dieser Zerfallsenergie als Angst, also als ein Gefühl der Hilf- und Haltlosigkeit. Es gibt kaum jemanden, der dieses Gefühl nicht kennt und in den meisten Fällen ist dieser Zustand lediglich vorübergehend, da wir Hilfe erhalten und  wiederum in einen lebensbejahenden Zustand eintreten, in dem eine mehr oder minder starke Verbindung zur universellen Basis wieder hergestellt wird. Im Regelfall verlaufen diese Prozesse gar nicht einmal bewusst, oder werden sehr bald vergessen.

Wird aber dieser Mangelzustand geboostet, führt dies anfänglich zu Verzweiflungstaten in der Form, dass anderen Feldern Energie entzogen wird, um den eigenen Zerfall zu stoppen. Dies ist nur möglich, wenn ein anderes Feld, dem die Energie entzogen werden soll, geschwächt wird. Dazu muss es in erster Linie dazu gebracht werden, seine Verbindung mit der universellen Basis aufzugeben. Erst wenn diese Verbindung unterbrochen ist, ist es auch möglich, das andere Feld in Resonanz mit der zersetzenden Energie des bereits an Mangel leidenden ersten Feldes zu bringen. Es muss also negativ geboostet werden.

Auf dies Art entstanden institutionalisierte Religionen. Auf diese Art bildeten sich Eliten. Auf diese Art entstanden Machtapparate. Allen ist gemeinsam, dass sie lediglich ihre eigene Existenz auf Kosten anderer erhalten und ausweiten wollen. In diesen Systemen ist nichts mehr fruchtbar, denn sie kennen nur eine Regel: die Zersetzung anderer Felder zum Zwecke des Energiegewinns um den beständigen Mangel an Kraft auszugleichen. Da aber entwurzelte Felder schwach sind, können sie sich nur durch Zusammenschluss und Unterwerfung die nötige Kraft verschaffen, zersetzend auf andere einzuwirken.

Was sie wirklich fürchten, sind Systeme die in Verbindung und Harmonie mit dem universellen Grundakkord schwingen, denn die Auswirkungen des Grundakkords sind Liebe, Lebensfreude und Vertrauen sowie die Abwesenheit von Angst. Der Zersetzungsprozess funktioniert da nicht mehr.

Dies ist der Zustand, in dem sich beinahe die gesamte Menschheit zur Zeit befindet. Er wurde durch die entwurzelten Eliten herbeigeführt und soll nach deren Vorstellungen in eine neue Weltordnung münden in der es eine klare und unüberwindliche Trennlinie zwischen uneingeschränkt herrschenden Eliten und uneingeschränkt machtlosen Sklaven gibt.

Dieser Zustand wird geboostet. Über die Medien und über das senden von Bewusstseinssignalen in das allgemeine Bewusstseinsfeld. Letzteres können wir unverblümt schwarzmagische Praktiken nennen.
Dabei geht es in erster Linie darum, die Menschen dahin zu bringen, diesen unglückseligen Zustand, dass doch nichts geändert werden kann, selbst ständig durch Glaubenssätze zu bekräftigen, sprich: zu boosten.
Ein Beispiel für diese Vorgänge ist die derzeit in Umsetzung begriffene Vorratsdatenspeicherung. Telefon- und Emailverbindungsdaten sollen lückenlos zum Zweck der Terrorbekämpfung aufgezeichnet werden. Der Bürger soll lückenlos überwacht werden und vor allem: er soll diese Überwachung auch noch selbst bezahlen, denn Überwachung kostet ja Geld.
Was für eine „gute“ Erfindung der Terrorismus doch ist: Die Menschen leben pausenlos in zersetzender Angst, willigen in eine uneingeschränkte Kontrolle aller Lebensbereiche ein um sicher vor all den bösen Terroristen zu sein und wagen es nicht, sich zu widersetzen, da sie sonst ja selber zu Wegbereitern des Bösen gezählt werden könnten.

Zurück zu meinen Erlebnissen.

Ich weiß nicht, wie es dazu kam, dass es mir möglich war, Bewusstseinsfelder bereits als Kind wahrzunehmen. Ich denke, jeder kann das in diesem Alter. Aber wir lernen ja auch sehr bald, was sein darf und was nicht sein darf. Wir können gar nicht anders, als in Resonanz zu geraten mit Bewusstseinsfeldern, die nur eine eingeschränkte Sicht der gesamten Wirklichkeit erlauben, uns quasi selbst zu beschneiden.
Mein Glück war vielleicht, am Beginn meines Lebensweges auf die bereits weiter oben beschriebenen Menschen zu treffen, die anders waren, die sich anders anfühlten, etwas anderes ausstrahlten, was ohne Worte zu mir sprach.

Diese Fähigkeit differenzierte sich später, während meiner Pubertät, dazu aus ganze Gedankengänge anderer lesen zu können.
Es geschah auch noch etwas anderes. Je tiefer ich in diesen universellen Grundton eintauchte, umso feindseliger, arroganter oder zynischer begannen sich eine Vielzahl von Menschen in meiner Umgebung zu verhalten. Dies geschah vor allem, wenn es um Religion oder spirituelle Themen ging. Es gab viele Personen, die es nicht ertrugen wenn ich behauptete, dass es möglich sei mit Gott zu reden und von ihm auch noch Antworten erhalten zu können. Es wurde für sie noch viel unvorstellbarer, dass diese Antworten nicht in Form von Stimmen, sondern in Form von Eindrücken, Gefühlen und eigenartigen Fügungen kamen, die mir bestimmte Einsichten brachten. Die einen hielten mich für verrückt, die anderen für einen Angeber und wieder andere für einen Schwindler, der nur Aufmerksamkeit auf sich ziehen will.
Die Gegenwart dieser Menschen verursachten mir Schmerzen, vor allem Kopfschmerzen. Sobald sie ihre ablehnende Haltung einnahmen, wurde mir irgendwie ein Schuldgefühl suggeriert. Ich stellte die Grundlagen ihres Weltbildes in Frage. Sie ertrugen es nicht. Die Schmerzen und Schuldgefühle waren nichts anderes als die zersetzende Energie die auf mich traf, um mich zum Schweigen zu bringen.
Damals verstand ich es nicht, warum sie das taten. Ich betrachtete sie auch nicht als böse. Ich tue es bis heute nicht.
Es gab aber auch noch andere. Ich war damals in einer relativ jungen spirituellen Strömung in der katholischen Kirche aktiv, die sich „Focolarini“ nannte und ihren Ursprung in Italien hatte. Dort traf ich auf andere Menschen unterschiedlichen alters, denen meine Erlebnisse nicht nur zugänglich, sondern durch eigene Erfahrung auch vertraut waren.

In diese Zeit fiel eine elementare Begegnung. Im Alter von etwa fünfzehn Jahren traf ich auf einem Camp dieser Bewegung auf einen jungen Mann, vielleicht dreißig Jahre alt. Sein Name war Michael Gnaser. Nach ein paar Worten mit ihm war ich in eine eigenartige, friedliche und schöne Stimmung eingehüllt. Ich erkannte diese Stimmung sofort wieder. Es war diese Wärme und dieses Leuchten aus meiner frühen Kindheit. Und es war da eine bedingungslose Liebe, die durch ihn hindurchschien. Er erklärte mir, dass die Liebe und Gnade Gottes ständig und überall gegenwärtig sei und dass es an uns liege diese Liebe und Gnade in die Welt durchscheinen zu lassen oder sie abzublocken und zurückzuweisen.
Ergänzend möchte ich dazu sagen, dass Michael an einer schweren Krebserkrankung gelitten hatte, davon aber vollständig geheilt war.

Die Resonanz war gewaltig. Ich stand etwa ein Jahr lang mit ihm in Briefkontakt und freute mich jedes mal ungemein, wenn ich ihn sah. Dabei war seine Gegenwart gar nicht vonnöten. Die Begegnung war lediglich eine gewaltige Bestätigung meines eigenen Erlebens.

Michael starb nach einem Jahr zusammen mit zwei anderen bei einem skurrilen Autounfall in Spanien. Sie verbrannten bei lebendigem Leibe. Only the good die young? Im Lichte der Existenz einer schwarzmagischen ätherischen Mafia bin ich heute bisweilen dazu geneigt als Mord zu betrachten.

Unabhängig von diesem Ereignis begann sich dann bald darauf die Spirale nach unten zu drehen. Ich verliebte mich mit siebzehn in ein gleichaltriges Mädchen, die von all meinen Erlebnissen absolut nichts hielt, mich aber sehr gern hatte. Wir begannen eine Beziehung. Sehr bald jedoch stellte sie mich vor die Entscheidung: entweder dieser seltsame Gott, von dem ich immer sprach (und der für sie nur Einbildung war) oder sie. Wo für mich überhaupt kein Widerspruch bestand, war für sie eine unüberwindbare Barriere.

Ich entschied mich für sie, was soviel heißt wie: ich begann meine Erfahrungen durch ihren „kritischen“ Filter zu betrachten. Ich war immer mehr geneigt ihren Standpunkt in Betracht zu ziehen und diesen zu bekräftigen. Ich glitt immer mehr in einen sinnentleerten schmerzhaften Trancezustand ab. Sobald sich bisweilen wieder ein Kontaktschluss zu dieser inneren Fülle einstellte reagierte sie zynisch, manchmal panisch. Ich war gequält von Schuldgefühlen. Sie erlangte die totale Kontrolle über mich. Ich hatte im Grund genommen eingewilligt, meine stärkste Begabung zu blockieren. Ich war nicht mehr ich selbst.

Wir waren sieben Jahre zusammen. Die Beziehung endete in einer menschlichen Katastrophe.

Ich erinnere mich an dieses Wochenende in voller Lebendigkeit. Ich war mit ein paar Freunden nach Krems gefahren. Beim dort stattfindenden Stadtfest war eine Vielzahl von Musikern und Bands angesagt, die ich schon immer hören wollte. Es war das allererste mal, dass ich sie nicht um ihre Einwilligung gefragt hatte, wenn ich mit Freunden etwas unternehmen wollte. Ich genoss es, mich endlich ohne Schuldgefühle mit Freunden frei bewegen zu können.
Zum übernachten fuhren wir in die wenige Kilometer entfernte Wachau. Ich schlief  unter freiem Himmel, der nachtklare Himmel mit all den Sternen über mir. Wir verbrachten auch den folgenden Vormittag dort, auf den Weingartenterassen über der Donau.
Ich saß in der Sonne und betrachtete die Landschaft. Plötzlich war der gegenüberliegende Weingarten wie mit einem Zoomobjektiv zum greifen nahe herangezogen. Zwischen den Reben stand eine schwarzgekleidete alte Frau mit weißem Haar, die mir direkt, jedoch nicht unfreundlich in die Augen blickte. Sie hielt einen Tonkrug in der Hand in dem Milch war. Gleichzeitig strömte eine Fülle von Informationen über mich herein. Ich erschrak zutiefst und wendete meinen Blick ab.
Im selben Augenblick war die Szenerie verwandelt. Der Weingarten war wieder mehrere hundert Meter entfernt und es war da niemand mehr zu sehen. Die alte Frau war verschwunden.
Ich hatte, nicht in Bildern, sondern in energetischen Eindrücken, eine schwierige, aber nicht hoffnungslose  Zukunft „vorausgefühlt“.

In der Folge sollte sich jeder dieser Eindrücke bestätigen.

Der Hass meiner Exfrau begleitet mich noch heute.
Ein kontrollsüchtiger Mensch hasst nicht, weil man seine Gefühle verletzt hat, denn diese kann er selbst kaum wahrnehmen, sondern er hasst weil man sich seiner Kontrolle entzieht. In unkontrollierbaren Situationen ist er von den schlimmsten Ängsten geplagt, denn die zersetzende Energie, die er auf andere projiziert, fällt mit einem Schlag auf ihn selbst zurück. Das ist die schwerste Verletzung, die man ihm zufügen kann. Seine Vorstellung von geliebt werden besteht in der bedingungslosen Unterordnung unter seine Kontrolle. Entziehst du dich seiner Kontrolle, kommt sofort das Signal: du verletzt mich. Lässt man sich auf dieses Spiel ein, wird das Spinnennetz der Kontrolle immer engmaschiger, bis man daran zu ersticken droht. Es ist ein böses wechselseitiges Spiel.

Es folgten nun Jahre mit wechselnden unglücklichen Beziehungen, Alkoholexzessen und Depressionen, falschen und richtigen Freunden, wechselnden Arbeitsstellen und dem hartnäckigen Ziel, mein Studium doch noch abzuschließen, um wenigstens irgendetwas in meinem Leben zu Ende zu bringen.

Anfang dreißig fiel mir dann ein Buch über Meditation in die Hände. Ich las es aufmerksam und versuchte, regelmäßig zu üben. Der erste Effekt war, dass ich mich besser konzentrieren konnte. Eines Abends, während ich so mit geradem Rücken dasaß, spürte ich ein angenehmes Kribbeln am Rücken, etwa in der Höhe des Herzens. Unmittelbar darauf fiel mir ein Satz ein, der dem Vorwort eines Reiseberichtes über Saudi-Arabien vorangestellt war: „Führe uns auf dem rechten Weg, den Weg derer die du gesegnet hast und nicht den Weg derer die in die Irre gehen“ Ich hatte dieses Buch als Jugendlicher gelesen, aber es längst vergessen gehabt. Nun stand da in meinem Geist dieser Satz vor mir. Ich besorgte mir einen Koran, denn ich wusste, dass dieser Satz von dort stammte. Es war der letzte Vers der ersten Sure:

„Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.
Lob und Preis sei Gott, dem Herrn aller Weltenbewohner,
dem Gnädigen, dem Barmherzigen, der den Tag der Religion besitzt.
Dir allein dienen wir und zu Dir allein bitten wir um Hilfe.
Führe uns auf den geraden Weg, den Weg derer die Du gesegnet hast
Und nicht den Weg derer, denen Du zürnst oder die in die Irre gehen.“

Dieser letzte Satz begleitet mich bis heute.

Ich begriff, dass im Grunde genommen alle glücklich sein wollen. Und ich begriff auch, dass dieses Glück nur durch die Wiederverbindung mit dem universellen Grundton oder Grundakkord, in dem man als vorübergehender Oberton mitschwingt, erlangt werden kann. Erst dann kann man freudig und angstfrei seine Arbeit in dieser Welt verrichten.
Ich sprach kaum über diese neuerlichen Erfahrungen. Mein Leben begann sich aufzuhellen, ich empfand eine tiefe Dankbarkeit am Leben zu sein.
Allerdings nahm ich auch wahr, dass eine unbestimmte Kraft auftrat, die immer wieder versuchte, das Gefühl der Freude und Dankbarkeit auszulöschen. Es war, als wolle mich irgendetwas von diesem eingeschlagenen Weg abbringen. Ich vermutete dieses etwas zuerst in mir, vielleicht als Echo auf all die Jahre der Orientierungslosigkeit.
Also versuchte ich es mit Affirmationen. Ich saß über Abende am Tisch und schrieb nur einen Satz: „Alles wendet sich zum Besseren.“ Ich füllte Hunderte von Blättern damit. Eines Sonntags, die Stimmung war grau und der Himmel bedeckt, war ich entschlossen, nicht mehr abzugleiten und begann wieder zu schreiben. Es war Vormittag. Nach wenigen Minuten fiel mir auf, dass der Himmel an einer Stelle aufgerissen war und die Sonne durch das Fenster genau auf mein Blatt Papier schien. Ich freute mich und dachte: „Was für ein schöner Zufall!“. Während ich so da saß und mich freute, schloss sich die Lücke in den Wolken wieder. Gut gelaunt schrieb ich weiter. Nach wenigen Sätzen ereignete sich genau das Gleiche. Sonnenstrahlen durch das Fenster. Ich wurde stutzig und wartete, bis sich die Lücke schloss. Dann wartete ich weiter. Schließlich dachte ich: „Mal sehen ob es noch einmal funktioniert“. Ich begann zu schreiben und tatsächlich kamen wieder Sonnenstrahlen durchs Fenster. Das Ereignis wiederholte sich noch mehrere Male. Ich fühlte stark, dass das mit mir zu tun hatte.
„Jetzt nur nicht Größenwahnsinnig werden“, dachte ich. Warum sollte gerade ich so ein Phänomen hervorrufen können?
Nun, ich konnte. Ich bin überzeugt jeder kann es. Man ist deswegen nicht wichtiger als andere. Es war die einfach die bestätigende Antwort auf mein aufrichtiges und von positiven Gefühlen getragenen Wunsches. Ich hatte mein eigenes Leben positiv geboostet, würde ich heute sagen. Die Existenz antwortet auf Vorstellungen, die von starken und vor allem positiven Gefühlen getragen sind.

Das drückende Grau, das sich regelmäßig über mich legte, konnte erfolgreich abgeschüttelt werden, aber es kehrte immer wieder. Bald bemerkte ich, dass es Tage gab, an denen alle von dieser grauen Stimmung erfasst wurden, sich aber tief darin hineinstrudeln ließen. Nach einer weiteren Zeit fiel mir auf, dass diese allgemeinen Stimmungsschwankungen in der Zeit um Neumond ein besonderes Tief erreichten.
Ich bekam immer mehr den Eindruck, dass hier gezielt etwas „in die Luft“ gesetzt wurde. Es war nicht nur in Wien so. Ich hatte eine Freunde an anderen Orten, die mir am Telefon die selben Beobachtungen schilderte, wie ich sie zeitgleich in Wien machte.

Ich versuchte, mein Leben in bessere Bahnen zu lenken, aber es war wie verhext. Ständig traten Gegenkräfte auf in Form von Personen oder Situationen, die mich um mein Geld und um mein inneres Gleichgewicht brachten. Damals hätte ich es noch für absurd gehalten, an so etwas wie eine schwarzmagische Mafia zu glauben, obwohl ich es für möglich hielt. Dies aber eher in Politik und Wirtschaft. Ich wusste, dass Hitler seine schwarzmagischen Einheiten gehabt hatte und ich wusste von Seiten einiger nordamerikanischer Indianer, dass auch das CIA über solche magischen Kampftrupps verfügte.
Ich war doch zu unwichtig.

Heute weiß ich, dass niemand unwichtig ist.
Worum es bei diesen gezielten Attacken geht, ist, Individuen zu beeinträchtigen, die bewusst eine intakte Verbindung zur universellen Quelle des Lebens herstellen, unabhängig davon in welcher gesellschaftlichen Position sich diese Menschen befinden.
Im Falle einer intakten Verbindung, wird dieses Signal unweigerlich in das allgemeine Bewusstseinsfeld abgestrahlt und kann von anderen empfangen werden. Zuerst durch Resonanz, dann vielleicht durch aufrichtiges Bemühen, würden einige weitere diesen Schritt vollziehen und ihr Leben selbst in die Hand nehmen und zu dieser Kraftquelle Verbindung aufnehmen. Dadurch würde sich dieses Signal noch weiter verstärken.
Je stärker eine Gruppe mit dem lebendigen Zentrum der Existenz in Verbindung ist, umso weniger sind deren Mitglieder manipulierbar, da diese Kraft alle ihnen innewohnenden Talente belebt und zur Entfaltung bringt.
Und letztendlich setzt eine gehörige Portion frischer Lebensenergie jeden innerlichen Zerfalls- und Zersetzungsprozess außer Kraft.

Gesunde, lebensbejahende Menschen sind als Sklaven nicht brauchbar, da sie ihre eigenen Ziele haben und diese auch verfolgen wollen, ohne andere ausbeuten zu müssen.
Ich habe mich meinen lähmenden Stimmungen nicht gebeugt sondern versuche, meine positiven Fähigkeiten zu bekräftigen. Natürlich ist niemand vollkommen und rutscht immer wieder in eine Grube. Es gibt Gruben, die man sich selbst gräbt. Eine Menge Gruben sind aber nicht selbst gegraben. Sobald man in Verbindung mit der universellen Quelle ist, die sich in jedem Fall in einem Gefühl bedingungsloser Liebe wahrnehmen lässt, erkennt man die Gruben, obwohl sie vielleicht noch nicht direkt sichtbar sind. Man kann genau die selbst errichteten Hindernisse von denen unterscheiden, die durch andere errichtet wurden. Und man kann auch die Konstrukteure dieser Hindernisse erkennen, so feige und verborgen sie auch agieren mögen. Jeder hinterlässt seine energetische Signatur im Bewusstseinsfeld und ist zu jeder Zeit und an jedem Ort aufspürbar. Er braucht nicht einmal in irgendeiner Form in Erscheinung zu treten, etwa indem er im Internet postet. So lange er lebt ist seine Signatur ständig im Bewusstseinsfeld gegenwärtig.

Sobald wir ein Ziel verfolgen, wenden wir nicht nur unsere Arbeit, sondern auch unsere spirituellen Kräfte dafür auf. Wir richten unsere Gedanken und Gefühle auf dieses Ziel aus. Damit projizieren wir ein Bild in die ätherische Welt und je stärker dieses Bild ist, umso eher manifestiert es sich in der so genannten materiellen Wirklichkeit, da die Existenz auf unsere Bestrebungen antwortet. Das ist Boosten. Wir können somit gar nicht Nichtboosten.
Wenn mir jemand Gutes will so setzt er einen entsprechenden Impuls im allgemeinen Bewusstseinsfeld frei, der mich erreicht. Tun das mehrere Menschen, so ist der Impuls stärker. Ich werde geboostet. Auch wenn ich diese Menschen nicht kenne, so erreichen mich doch ihre Impulse und wenn ich diesen Impulsen nachgehe, kann ich sehen wer sie sind und was sie sind.
Wenn mir jemand Übles will, so geschieht genau das gleiche. Zum Unterschied von positivem Boosting, das Lebensfreude und Kraft vermehrt, macht sich negatives Boosting durch Stimmungseinbrüche, Konzentrationsstörungen und physische Schmerzen bemerkbar.
Es gibt dann drei Möglichkeiten:
Wenn es sich nicht um einen gezielten Angriff handelt, etwa weil sich jemand über irgendein Wort oder eine Handlung von mir ärgert, dann wird dieser Impuls schlichtweg neutralisiert, indem man in seine Herzensenergie geht. Es war ein einmaliger Impuls und hat sich aus dem Lauf der Dinge ergeben, ist also schlichtweg eine simple Menschliche Reaktion.

Handelt es sich um eine gezielte Attacke, weil mich jemand aus Neid, allgemeiner Gier oder sonstigem Missgönnen schwächen will, so sende ich diesen Impuls zum Empfänger zurück. Und zwar mit einer gehörigen Beschleunigung.

Hören die Attacken nicht auf, dann muss die zersetzende Kraft an ihrer Quelle gestoppt werden. Meist stößt man dabei auf eine ganze „Nahrungskette“ von Blutsaugern. Hier handelt es sich um gezielte ätherische Kriminalität. In diesen Bereich fallen schwarzmagische Zirkel und das gesamte Wesen der neuen Weltordnung. Es beginnt bei einfachen Handlangern, die vorgeschoben werden um jemanden zu schädigen und endet bei un- und nichtmenschlichen Personen, deren krankhaftes Ziel es ist, ihre egoistischen Ziele auf dem Rücken und dem Leid anderer durchzusetzen.
Diese Wesen haben ihre Verbindung zum universellen Zentrum ihrer Existenz bewusst gekappt und können nun gar nicht mehr anders, als andere auszusaugen. Aber es war ihre eigene Entscheidung, für die ich weder verantwortlich bin, noch habe ich sie mitzutragen. Bisweilen mag es für diese Personen tödlich sein, wenn sie in Resonanz mit der Herzensenergie gebracht werden. Bisweilen ist es aber auch heilsam. Es ist abhängig davon wie weit ihre Kaltblütigkeit bereits gediehen ist. Wir entscheiden hier nicht über Leben und Tod. Wir spielen auch nicht Gott, denn wir wissen nicht, was das Beste für diese Personen ist.
Es hat aber auch niemand das Recht, mich ohne meine Einwilligung von meiner Verbindung zur Quelle meiner Kraft und Lebensfreude zu trennen. Es hat auch niemand das Recht, andere dazu anzustiften, die mich vielleicht gar nicht kennen.
In diesem Fall wurde ein unerlaubter Übergriff getätigt. Ich habe nicht angefangen.

Dies ist meine Position und ich weiß, dass dieser Impuls in das allgemeine Bewusstseinsfeld geht. Es geht gar nicht anders. Ist jemand glücklich, so sendet er diesen Impuls des Glücks. Ist jemand niedergeschlagen, so sendet er ebenfalls diesen Impuls. Es bleibt nichts verborgen. Wenn die Wolken schwer sind, dann kommt Regen. Dieser Regen ist für alle offensichtlich. Es geht gar nicht anders.
Ich werde mich aber hüten, meine Nase in Dinge hineinzustecken, die mich nichts angehen, nur, weil ich mir davon irgendeinen Vorteil erhoffe.
Freiheit ist freiwillig, sagen die Hopi. Und Freiheit ist am schönsten, wenn niemand daran Schaden nimmt.
Wir können nicht nichtboosten. Wir können nur lebensfördernd oder lebensbehindernd boosten.
Ich wünsche uns allen eine starke Verbindung zum harmonischen Grundakkord des Lebens und eine unbehinderte Resonanz in dieser Verbindung.

Manfred

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Darius
Gast
« Antworten #7 am: April 29, 2007, 05:09:39 »

Dem kann ich mich nur anschließen ! Auch mich hat dein Bericht tief berührt,dementsprechend lange brauchte ich zum Lesen,da ich an vielen
 Passagen immer wieder Reisen in meine eigene Geschichte machte. Oft spührte ich eine starke Verbundenheit & Demut !!!
Auch die Art,wie du deine Schilderungen ausführst finde ich sehr ansprechend - klasse halt !!!
Danke Quizin für diese wunderbaren Schilderungen
In Verbundenheit & Liebe    Darius
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naturalize
Gast
« Antworten #8 am: Mai 03, 2007, 10:42:23 »

Kann ebenfalls nur begeistert Applaus rufen.

Super erklärt, und nachvollziehbar.

Sehe das ähnlich.... merke auch wenn ich Orgonit in meinem Umfeld habe, haben menschliche Sauger kaum eine Chance....(und ätherische etc.)

wenn nicht (neulich mal in Coburg passiert), eher schlecht.

Das mit der Beziehung spricht mir
Hatte ebenfalls mal eine eineinhalb Jahre lange  Beziehung, aber das war ein Er.
So wie ich seine Energien jetzt beurteile: Repto oder Draco.
Egal wo er auftaucht,ziehts einem die Latschen energetisch weg, selbst mit nem TB in der Hosentasche gehts nur so lala.

Ziemlich heftig.
Indem selben Maße wo ich positiv geworden bin,ist er negativer worden,wenns so weiter geht zerlegts den vor lauter DOR.
Allerdings ist ein Friedhof heute vor seiner Haustür von Jörg und mir (in Nbg-Johannis) mal schnell versorgt worden,sodass ein kleiner heilsamer Orgonschub sich entwickeln dürfte...

Grüßle,

Andi
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rufuskun
Gast
« Antworten #9 am: Mai 05, 2007, 04:46:41 »

Ich spiegel mich auch in dieser Beschreibung wieder. Die Kindheitserlebnisse sind sogar ähnlich, nur, dass ich in einer Großstadt aufgewachsen bin und dieses Leuchten nur im Hochsauerland vernahm. Und ich habe Angst empfunden. Doch nun, dank der Hilfe von ein paar sehr netten Menschen hier, erwache ich wieder und schaffe es, meine Begabungen auszupacken. Sie sind neu, aber mächtig.

Vielen Dank für deinen Artikel! Es war mehr als lesenswert!

Grüße
rufus
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Anthony
Gast
« Antworten #10 am: Juni 12, 2007, 04:52:19 »

Hallo Chatblaster,

ich bin immer sehr dankbar für die Chatblastberichte. Die kommen aber leider relativ selten. Könnten wir bitte mehr davon haben?

mfg
Anthony

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Egoli.buster
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« Antworten #11 am: Juni 12, 2007, 05:11:37 »

Anthony,mach einfach mal mit. Z.B. heute abend!
Georg
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Stellt Euch vor es ist die Neue Weltordnung - Und keiner macht mit
http://www.orgoniseafrica.de
Anthony
Gast
« Antworten #12 am: Juni 12, 2007, 09:31:48 »

Hallo Georg,

ich würde es gerne machen, aber unsere Internetverbindung ist soooooo lahm. Wir müssen aufrüsten!

Viel erfolg heute abend!

Ich bin in meinen Gedanken bei euch!

mfg
Anthony
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jessas
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Beiträge: 34



« Antworten #13 am: Juni 18, 2007, 03:37:37 »

Hallo Manfred,

sehr schöner Beitrag oder besser ausgedrückt: Erfahrungsbericht. Das lesen hat mir einen besonderen Moment der Innigkeit beschert.

Herzlichen Gruß
Harald

@Anthony
gut, daß Du den Beitrag sozusagen "aktualisiert" hast. Auf diese Weise ist er aus den Tiefen des Forums wieder herausgetaucht.
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Die Emotionelle Pest? BITTE NICHT FÜTTERN!
Thermosskaneh
Gast
« Antworten #14 am: Mai 07, 2008, 10:26:56 »

hey manfred,
danke für diesen wundervollen bericht. war für mich grade sowas wie ein abschliessender mosaikstein in einem weiteren bild, dass mich auf meinem weg begleitet.


vielen vielen dank dafür.

alles liebe

aaron
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