Und nun Teil 2 der story.
Früh gestartet mit einem Kofferraum voll Orgnonit aus Berts freigiebiger Produktion bestückten wir zunächst die B1 ab Dortmund bis Paderborn Innenstadt, mit Anschluss an Thorstens Linie von Hemstedt bis Paderborn. In Paderborn ein paar schwarze Teufel rund um den Dom ausgetrieben. An dieser Stelle befinden sich die Quellen der Pader und Karl der Große ließ 777 den ersten Dom im #Sachsenland dort bauen, auf einem bereits vorher vorhandenen Heiligtum. Es wird vermutet, dass dieser Stelle auch eine Irminsul gestanden hat, Symbol für den Lebens- und Weltenbaum, Träger des Alls und göttliche Kraftquelle in der germanischen Mythologie. Man findet eine Abbildung davon noch auf einer der Säulen des Domes.
Und nun kam der zuvor grau verhangene Himmel allmählich in Bewegung.


Das blaue Loch folgte uns zu den Externsteinen, wo es sich nach einigen Beschenkungen zur Vorbereitung einer folgenden Aktion erheblich erweiterte. Applaus gab es diesmal nicht von schwarzen Helis, sondern von der Natur: ein plötzliches, sehr intensives Rauschen in den großen Bäumen, aus lautes Vogelkonzert an einer Beschenkungsstelle, an der offensichtlich eine besondere Energie frei gesetzt wurde, bis zu einer Vorstellung der besonderen Art an der Wewelsburg, von der ich eigentlich hier erzählen will.
Ihr erinnert euch: die Wewelsburg, Lieblingskind von Himmler, Standort der SS-Oberführerschule, sollte das "Zentrum der neuen Welt" darstellen.
Diesmal hatte das Museum geöffnet - ):



Darunter die sog. Gruft, ein Ritualraum mit einer außergewöhnlichen Akkustik, die auf den Raummittelpunkt ausgerichtet ist, umgeben von 12 steinernen Säulen- Sitzplätzen.

Als wir uns der Burg näherten, war bereits von weitem ein blaues Loch darüber zu sehen, erfreuliches Ergebnis der Silvesteraktion. Nun aber ging es darum, die unguten Geister endgültig zu vertreiben.
Ein solches Glockengeläut, wie es zur unverdächtigen Stunde 17.06 h losbrach, fanden wir allerdings dazu nicht unbedingt erforderlich, aber nun ja. Eine spielende Kindergruppe, unter denen sich auch eine Prinzessin mit einem goldenen Ballkleid befand, wunderte sich überhaupt nicht über unsere Grabungsaktivitätem im Burggarten, wir gehörten wahrscheinlich zu Szenerie als Burggärtner und sonstige Bedienstete. Als Beleuchtung gabs denn nun auch noch etwas Sonne und kaum hatte Bert die erste größere Pyramide im Boden, da kam auf einmal ein Schauer von Regentropfen aus dem blauen Himmel herunter, die Kinder kreischten in Begeisterung und wir wurden von einer großen Energie erfasst und wie hochgezogen, und es war ganz klar: hier war etwas freigeworden, altes Gebundenes erlöst worden. Zur Krönung des Geschehens erschien ein Regenbogen, die Brücke zwischen Dunkel und Licht.

Mit jeder großen Pyramide, die im steinigen Boden einen Platz fand, lösten sich die Wolken weiter auf. Zuerst diverse Turbulenzen am Himmel, dann zum Abschied rosa Abendwölkchen...


Und schließlich hatten die FliegerTrails keine Chance mehr.

Die Wewelsburg kann wie Buxtehude als erledigt angesehen werden. - ))
Grüße Merlina