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Schnellkurs im Heilen
Teil 1
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Was Dich von einem Wunderheiler unterscheidet sind deine Blockaden.
Jeder Mensch hat das Potential zum Heilen.
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Aber nicht jeder hat den gleichen Zugang dazu. Und nicht jeder hat die Absicht in diesem Leben Heiler zu sein. Das Potential ist jedoch vorhanden. „Heilen können“ bedeutet aber auch „mit Energien umgehen können“, „Energien lenken können“ und das möchte vielleicht Jeder.
Die ersten Übungen dieses Schnellkurses sind gedacht für Personen, die bisher wenig mit Geistheilung zu tun hatten. Wer sich bereits mit Heilen beschäftigt, sollte schauen, ob es weiter hinten im Text für ihn interessanter wird.
Grundsätzliche Aussagen und Empfehlungen:
Die Heilkraft kommt aus Dir heraus, aus deiner Verbindung zu deiner Seele und deren Verbindung zum Ursprung. Das Zusammenspiel all deiner Energiekanäle und Blockaden in deinem Körper und zwischen deinen Seelenteilen formen deine spezielle Art des Heilens. Jedes Befreien von Blockaden verbessert deine Heilfähigkeiten, sowie auch die anderen außersinnlichen Fähigkeiten.
Es ist wichtig, deine Art des Heilens zu entwickeln. Fremde Heiltechniken zu erlernen sollte nur als Anregung dienen. Rituelle Techniken, Symbole, Einweihungen und Taufen sind zu vermeiden. Sie haben den versteckten Sinn, dich an Geistwesen zu binden, die sich früher oder später von deiner Energie ernähren wollen, oder von der Energie deiner Patienten.
Es macht viel Spaß gegen vorgegebene Regeln zu verstoßen. Das Rebellieren gegen Vorgaben ist der eigenen Entwicklung besonders förderlich. Die innere Freude es so zu machen, wie es Dir Spaß macht erhöht deine Energie.
(An dieser Stelle fällt mir auf, daß ich in meinen Artikeln ein wichtiges Thema bisher vergessen habe. Das Energiezentrum im Solar Plexus ist ein wichtiges Chakra für Jeden, aber ganz speziell für einen Heiler. Darum veröffentliche ich gleichzeitig ein Kapitel über den Solar-Plexus.)
Praktische Übungen
Stufe 1: Entdecken und Verstärken der Energie der HändeViele Jahre lang habe ich mit den Händen geheilt, bis ich eines Tages in der Lage war die gleichen Kräfte mit Worten oder Gedanken zu steuern. Man hat mir mal erzählt, daß die Handchakren gute Verbindung zu Herz- und Kehlkopfchakra haben und sozusagen Außenstellen dieser Chakren darstellen. Stimmt vielleicht.
Die ersten zwei Übungen kann man alleine machen. Ab dann braucht man eine weitere Person dazu. Besser noch sind kleine Gruppen. Schließlich ist Heilen eine soziale Angelegenheit. Wer seine Blockaden löst wird eh nicht lange in der Einsamkeit verweilen.
Übung 1Am Besten im Sitzen. Halte deine Hände vor dich hin, mit den Handflächen gegeneinander mit cirka 20 cm Abstand. Jetzt bewege deine Hände in jeweils entgegengesetzte Richtungen. Voneinander weg, zueinander hin. Eine Hand nach oben, die Andere nach unten und zurück. Von dir weg, zu dir hin. Mal langsam mal schnell. Du solltest in kurzer Zeit eine Kraft zwischen den Händen bemerken, ähnlich einem Magnetfeld oder wie eine Kugel zwischen den Händen.
Übung 2Wenn Du das Feld spürst, dann nimm deine bevorzugte Hand (meist die Rechte) und fahre in zehn bis zwanzig Zentimeter Abstand über deine Beine zum Beispiel. Oder fahre über Stellen, die irgendwelche Probleme präsentieren. Du wirst Unterschiede feststellen. An einigen Stellen reagiert die Hand stärker als an Anderen. Das ist schon die ganze Übung.
Wenn Du ein akutes Problem in deinem Körper hast, verweile mit deiner Hand über dieser Stelle. Suche den Abstand, wo das Feld am stärksten ist und bleibe da. Vielleicht machst Du gerade deine erste Heilung.
Übung 3Ganz richtig, Du sollst jetzt deine heilende Hand an einer anderen Person ausprobieren. Das Problem steckt in der Auswahl der Leute. Die eigene Familie eignet sich oft nicht so gut. Ihr glaubt Euch zu gut zu kennen, habt Vorurteile, das stört. Oder oft steckt ihr in den gleichen Problemen, auch das erschwert die Heilung. Es wäre gut, Ihr könntet zum Üben eine kleine Arbeitsgruppe zusammenstellen von mindestens drei Leuten. Mehr ist besser. Es gibt nämlich Patienten, da geht erst mal nix. Dann weißt Du nicht an wem es liegt, an Dir oder deinem Patienten. Deswegen ist es gut, wenn Ihr mehr seid.
Empfehlungen zu dieser Übung
• Es sollte nur ein Heiler an einem Patienten arbeiten, denn ihr sollt nachher wissen, wer was verursacht hat. Wenn zwei oder mehr gleichzeitig an einem Patienten heilen, kann das Gefühl entstehen, daß einer allein nicht genug Energie aufbringt. Das ist kein guter Ansatz.
• Man sollte nur mit einer Hand arbeiten. Das ist einfacher für die Konzentration. Außerdem wird beidhändiges Heilen irgendwann unangenehm für die Körperhaltung.
• Wenn der Heiler plötzlich einen Schmerz des Patienten spürt – keine Sorge, das ist ein besonders intensiver Heilvorgang. Der Schmerz geht dann wieder weg. Das Gleiche gilt auch für Gefühle wie Angst und Trauer. Der Heiler kann sie vom Patienten spüren.
Mit dieser simplen Technik werden wir noch häufig arbeiten müssen. Wir werden mit der Zeit lernen, besser in den Patienten hineinzufühlen und Probleme hellsichtig zu erfassen. Wir werden lernen, ganz spezielle Problemthemen zu finden und zu heilen. Wir werden lernen, traumatische Ereignisse aus vergangenen Leben zu finden, ohne Rückführungen zu machen. Oft müssen wir die Ursache hinter der Ursache hinter der Ursache finden. Ich empfinde das so wie Detektivarbeit.
Bitte postet, wie es Euch mit den Übungen ergeht. Ich glaube das wäre hilfreich für alle.