Hallo,
vorneweg, möchte ich mitteilen, dass ich hier niemanden persönlich ansprechen möchte, sondern nur aus meiner beruflichen Erfahrung Wissen weitergeben möchte. In einem anderen Thread wurde dies ja kritisch beurteilt. Ich schreibe ein wenig salopp und umgangssprachlich für Laien.
ChemikalienunverträglichkeitJeder kennt sicherlich das Gefühl, wenn man zu lange in einem Raum mit Lösungsmitteldämpfen oder in einem neuem Auto war. Schwindelgefühl, Benommenheit, Kopfschmerz sind die leichteren, üblichen Symptome.
Bei etwa 10% der Bevölkerung treten diese Symptome aber schon bei sehr geringen Dosierungen und sehr kurzer Zeit auf.
Chronische Belastungen durch Möbel, Farben, Umwelt können neben Magen-Darm-Reizungen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu vielfältigen chronischen Erscheinungen führen.
In der klassischen Medizin kennt man nur den Weg, die Auslöser zu meiden. Na Klasse - sag ich mir da!
Ein befreundeter Laborarzt diagnostiziert bei den meisten betroffenen Menschen aber einen Enzymdefekt. Das Enzym Glutathiontransferase fehlt.
Mit dieser Information schickt er seine Kunden dann zu mir.
Was, wie, warum ist diese Glutathiontransferase?Die Glutathiontransferase wandelt oxidierte Glutathion in seine reduzierte - die aktive - Form um. Aha!
Glutathion ist der Zellschutz Nr.1 - Glutathion entgiftet und schützt die Zellen. All diese anderen Antioxidantien wie Selen, Vitamin E, etc. sind klasse, aber nix im Vergleich zu dem Glutathion - es ist wie die Spitze einer Pyramide. Alles andere ist 'weniger' wichtig.

Wenn dem Körper nun dieses besagte Enzym fehlt, kann verbrauchtes Glutathion nicht wieder aktiviert werden. Es muss ständig neu produziert werden, um den Körper in Schuß zu halten.
Ist ein Betroffener nun aber einer Belastung ausgesetzt, kann Glutathion nicht so schnell produziert werden, wie benötigt. Die Schadstoffe sammeln sich an. Jeder zusätzliche Tropfen bringt das Fass zum Überlaufen.

Nun gibt es ja - GottSeiDank - Glutathion in der Apotheke zu kaufen. Man gibt dann ein Heidengeld für ein Präparat aus - und es zeigt sich kein Erfolg.

Man geht davon aus, dass das Glutathion von den Darmbakterien freudig aufgenommen wird und bei diesen verbleibt.
Mann kann sonst sich wöchentlich beim Arzt eine Spritze verpassen lassen - aber bitte nur bei Privatpatienten - die GKV übernimmt für so eine Lapalie nicht die Kosten

Also den Körper bei der Produktion unterstützen, oder?
Es gibt leider bei der Produktion von neuem Glutathion einen limitierenden Faktor: GT besteht aus drei Aminosäuren. Zwei davon kann der Körper selbst herstellen, die dritte nicht.
Diese dritte Aminosäure heisst 'Cystein'.

Cystein entsteht zum Beispiel beim Rösten von Zwiebeln (braun angebratene Zwiebeln). Dazu passt ein altes Hausrezept, wo Oma mit Zwiebeln einen Hustensaft machte.
Apropos Husten: Der Hustenlöser ACC ist eine stabile Cystein-Form (AcetylCystein).
Klingt also einfach - nur - betroffene Menschen haben meist derartige Beschwerden, dass z.B. Zwiebeln nicht vertragen werden und ACC-Tabletten zuviel Natrium enthalten.
Und einen weiteren Punkt gibt es auch noch: Man braucht einen guten Vitamin B-Komplex, damit das Cystein verwertet werden kann.
Also Cystein pur? Geht auf alle Fälle. Für einige Kunden habe ich das Cystein schon pur verkauft - es ist nur sehr schwer zu dosieren - ca. 600mg pro Tag sollten schon genommen werden.
Das entspricht bei den Cysteinkristallen ca. 1ml - nimmt man dann von einem Hustensaft den Messlöffel und misst 5ml ab, teilt diese dann in 5 Tagesportionen, dann hat man eine vernünftige Dosierung.
Wichtig: Cystein sollte mit einem Schuß Zitronensaft eingenommen werden. Nicht nur, weil Cystein nach faulen Eiern stinkt

, sondern auch um das Cystein im Magen duch Vitamin C und Falvonoide zu schützen.
Und den Vitamin B-Komplex nicht vergessen - Lupinen sind eine Pflanzenart, die für z.B. Veganer als Lieferant geeignet sind - für andere gibt es Tintenfisch

und andere feine Sachen.
So long,
Volker