Hallo
Soeben entdeckt:
Starke Belastung bromierter Flammschutzmittel in Schweizer Seen
Der Greifensee im Kanton Zürich weist starke Belastungen eines bromierten Flammschutzmittels auf. Auf welchem Weg die als vergleichsweise unbedenklich geltende Substanz mit der Bezeichnung Deca-BDE in den See gelangt, ist noch unklar:
http://www.swissinfo.org/sde/swissinfo.html?siteSect=113&sid=5967957&cKey=1122377480000&ticker=trueHier dazu eine weitere Info - etwas älter - zu den Schweizer Seen:
VOM BRAND EINER ALTEN MUNITIONSFABRIK - UND DEM UNSINNSBEWEIS
Mitte August dieses Jahres erschütterte mich eine einige Tage alte Zeitungsmeldung die mir beinahe entgangen wäre, zutiefst. Unter dem Titel „Dreck aus der Ukraine“ erschien am 10. August 2004 in der Basler Zeitung eine SDA-Meldung mit unter anderem folgendem Wortlaut:
„Der Brand eines Munitionsdepots in der Ukraine im vergangenen Mai hat sich auch auf die Umwelt in der Schweiz ausgewirkt. Auf manchen Schweizer Seen wurden Verschmutzungen festgestellt, deren Ursache der mehrtägige Grossbrand sein dürfte. Wie das Schwyzer Amt für Umweltschutz gestern Montag meldete, enthielt der Schmutzfilm Eisen, Aluminium, Barium und Strontium.(...)Einen Beweis, dass die Verschmutzung aus dem Depotbrand stamme, gebe es nicht, sagte Martin Zumstein, Leiter des Schwyzer Amts für Umweltschutz. Es gebe indes auch keine Indizien, die gegen diese Annahme sprächen.“
Im Zürcher Tages-Anzeiger wurde das Thema gleichentags unter dem Titel „Schmutzige Reise von alter Munition“ in etwas ausführlicherer Aufmachung, aber mit dem inhaltlich gleichen Tenor behandelt. Zwar hielt man beim „Tagi“ fest, dass die Zusammensetzung aus Eisen, Aluminium, Barium und Strontium „offenbar für Munition typisch“ war, musste aber gleichfalls eingestehen, dass die Ursache so klar nicht war: „Es gibt keine Indizien, dass es eine andere Ursache für den Schmutzbelag auf den Seen gab.(...)Laut Zumstein war der Belag nicht gesundheitsschädigend, man habe auch keine Schäden an Pflanzen beobachtet.“
Barium, Aluminium, Strontium und Eisen in dicken Schichten auf vielen Schweizer Seen - auf einer langen Reise durch Höhenwinde dorthin gelangt. Ganz allmählich rieseln die Chemikalien herunter - so dass sich über drei Monate hinweg „weissgräuliche Teppiche“ auf dem Vierwaldstättersee, dem Hallwiler-, Zuger-, Lauerzer-, Walen- und schliesslich dem Zürichsee bilden. Der Vorsteher des Umweltschutzamtes Schwyz weiss jedoch schnellen Rat: „Nicht gesundheitsschädigend.“
Lassen Sie uns doch nochmals kurz zurückblenden: Waren es denn nicht zwei Substanzen, die gemäss dem Welsbach-Patent (1991), dem IPCC-Report „Climate Change 2001“ (1997), dem „Policy Implications of Greenhouse Warming“-Bericht der National Academy of Sciences (1992), sowie Stellungnahmen von „Deep Shield“ und Jim Phelps (2003) in grossen Mengen (15) zur Klimastabilisierung einzusetzen wären? Aluminium und Barium. Nicht gesundheitsschädigend?
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Gute Nacht und liebe Grüsse - Cantucci