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Autor Thema: Belastung in Seen  (Gelesen 1471 mal)
Cantucci
Gast
« am: Juli 26, 2005, 10:24:27 »

Hallo
Soeben entdeckt:

Starke Belastung bromierter Flammschutzmittel in Schweizer Seen
Der Greifensee im Kanton Zürich weist starke Belastungen eines bromierten Flammschutzmittels auf. Auf welchem Weg die als vergleichsweise unbedenklich geltende Substanz mit der Bezeichnung Deca-BDE in den See gelangt, ist noch unklar:

http://www.swissinfo.org/sde/swissinfo.html?siteSect=113&sid=5967957&cKey=1122377480000&ticker=true

Hier dazu eine weitere Info - etwas älter -  zu den Schweizer Seen:

VOM BRAND EINER ALTEN MUNITIONSFABRIK - UND DEM UNSINNSBEWEIS

Mitte August dieses Jahres erschütterte mich eine einige Tage alte Zeitungsmeldung die mir beinahe entgangen wäre, zutiefst. Unter dem Titel „Dreck aus der Ukraine“ erschien am 10. August 2004 in der Basler Zeitung eine SDA-Meldung mit unter anderem folgendem Wortlaut:

„Der Brand eines Munitionsdepots in der Ukraine im vergangenen Mai hat sich auch auf die Umwelt in der Schweiz ausgewirkt. Auf manchen Schweizer Seen wurden Verschmutzungen festgestellt, deren Ursache der mehrtägige Grossbrand sein dürfte. Wie das Schwyzer Amt für Umweltschutz gestern Montag meldete, enthielt der Schmutzfilm Eisen, Aluminium, Barium und Strontium.(...)Einen Beweis, dass die Verschmutzung aus dem Depotbrand stamme, gebe es nicht, sagte Martin Zumstein, Leiter des Schwyzer Amts für Umweltschutz. Es gebe indes auch keine Indizien, die gegen diese Annahme sprächen.“

Im Zürcher Tages-Anzeiger wurde das Thema gleichentags unter dem Titel „Schmutzige Reise von alter Munition“ in etwas ausführlicherer Aufmachung, aber mit dem inhaltlich gleichen Tenor behandelt. Zwar hielt man beim „Tagi“ fest, dass die Zusammensetzung aus Eisen, Aluminium, Barium und Strontium „offenbar für Munition typisch“ war, musste aber gleichfalls eingestehen, dass die Ursache so klar nicht war: „Es gibt keine Indizien, dass es eine andere Ursache für den Schmutzbelag auf den Seen gab.(...)Laut Zumstein war der Belag nicht gesundheitsschädigend, man habe auch keine Schäden an Pflanzen beobachtet.“

Barium, Aluminium, Strontium und Eisen in dicken Schichten auf vielen Schweizer Seen - auf einer langen Reise durch Höhenwinde dorthin gelangt. Ganz allmählich rieseln die Chemikalien herunter - so dass sich über drei Monate hinweg „weissgräuliche Teppiche“ auf dem Vierwaldstättersee, dem Hallwiler-, Zuger-, Lauerzer-, Walen- und schliesslich dem Zürichsee bilden. Der Vorsteher des Umweltschutzamtes Schwyz weiss jedoch schnellen Rat: „Nicht gesundheitsschädigend.“

Lassen Sie uns doch nochmals kurz zurückblenden: Waren es denn nicht zwei Substanzen, die gemäss dem Welsbach-Patent (1991), dem IPCC-Report „Climate Change 2001“ (1997), dem „Policy Implications of Greenhouse Warming“-Bericht der National Academy of Sciences (1992), sowie Stellungnahmen von „Deep Shield“ und Jim Phelps (2003) in grossen Mengen (15) zur Klimastabilisierung einzusetzen wären? Aluminium und Barium. Nicht gesundheitsschädigend?

***

Gute Nacht und liebe Grüsse - Cantucci
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gabi
Gast
« Antworten #1 am: August 18, 2005, 08:34:39 »

Ja ja, so werden die Leute hinters Licht geführt.
Gut, dass wir uns haben! :-)
Gabi
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Niklas
Gast
« Antworten #2 am: August 21, 2005, 03:07:22 »

Es ist doch kaum zu glauben, was uns da alles aufgetischt/verschwiegen wird! Diese Substanzen sind doch nicht nur auf Schweizer Seen zu finden,
wenn sie über den Globus weltweit verspüht werden.

Ach ja - nur Schelme denken dabei Böses - oder vertue ich mich da?
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Bajor
Gast
« Antworten #3 am: August 21, 2005, 03:49:57 »

Nein Niklas , dies hast du richtig erkannt .  Grinsend Grinsend

Gruss Bajor
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Grey_Owl
Gast
« Antworten #4 am: August 21, 2005, 07:03:32 »

Noch vor ein paar Jahren hab ich Respekt vor der Schweiz gehabt:
- Sie ließ sich nicht in die EU einpeitschen,
- sie  ließ sich nicht in die NATO einzwängen,
- Neutralität war stets ihre höchste Priorität,
. ihre Unabhängigkeit war von vielen Nationen beneidet worden.

Und heute...? Heute lässt sie zu, dass ihr Land stets mit einer milchigen Suppe überdeckt wird!

Nachdenklich
Ulyssee
« Letzte Änderung: August 21, 2005, 07:14:31 von Ulyssee » Gespeichert
Bajor
Gast
« Antworten #5 am: August 21, 2005, 07:08:13 »

Hast recht mit deiner Nachdenklichkeit , Ulyssee . Die Schweiz wird , von den Regierenden , mehr und mehr an die EU angepasst ( muss zugeben , dies Stinkt mir ausserordentlich !!! Ärgerlich ) und sie lässt es wirklich zu , dass die " Heinis" hier Srühen können  Weinen Zunge .

Mit etwas Missgelaunten Grüssen

Bajor
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